Eines zieht sich bislang durch diese Playoff-Viertelfinalserie: Bayern Münchens Basketballer kommen nicht wirklich gut in ihre Spiele hinein. Am Dienstag stand es im zweiten Duell gegen die Gladiators aus Trier vor 9847 Zuschauern im SAP Garden 0:10, bevor der Titelverteidiger und große Favorit die Hierarchie wieder zurechtrückte – und das Spiel überdeutlich mit 92:65 (48:33) Punkten gewann. Bereits in der ersten Partie am Sonntag waren die Bayern im ersten Viertel deutlich zurückgelegen, bis sie vor allem dank ihres starken Dreierschützen Andreas Obst die Wende schafften. Diesmal waren es vor allem Nenad Dimitrijevic (16), Oscar da Silva (14), Wenyen Gabriel (12), Isiaha Mike (12), Justinian Jessup (11) und Johannes Voigtmann (11), die die Münchner mit ihrer zweistelligen Punkteausbeute zum Erfolg trugen.
Die Bayern hatten die Partie nach ihrer schwachen Anfangsphase schnell wieder im Griff. Ihre Wurfquote war klar besser als jene Triers, die Defense auch, außerdem enttäuschte Triers eigentlich bester Werfer Jordan Roland wie schon im ersten Spiel mit einer eher schwachen Leistung. Vor den Augen von Bundestrainer Alex Mumbru zogen die Münchner immer weiter davon gegen Gladiatoren ohne Schwert.
