Arsenal siegt 3:1Bayern sieht, wo ganz oben ist

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Gabriel Martinelli (rechts) feiert sein Tor zum 3:1.
Gabriel Martinelli (rechts) feiert sein Tor zum 3:1. (Foto: Peter Cziborra/Action Images via Reuters)

Nach 18 Spielen verlieren die Münchner erstmals in dieser Saison ein Fußballspiel – und das verdient. Der FC Arsenal spielt seine Stärke bei Standards aus. Aber nicht nur das.

Von Christof Kneer, London

Akribisch, akribischer, am akribischsten: Kann man das noch weiter steigern? Falls ja, träfe dieses neue Wort mit Sicherheit auf den Trainer des FC Bayern zu, der sich, wie kundige Quellen berichten, vor dem Champions-League-Duell beim FC Arsenal selbst übertroffen hatte. Noch mehr Videomaterial habe er gesichtet, heißt es, und natürlich: noch mehr Stunden und Aberstunden mit den Standardsituationen des Gegners verbracht. Seit die Londoner den Deutsch-Franzosen Nicolas Jover als Spezialtrainer beschäftigen, sind sie berühmt für ihre Ecken und Freistöße, allein in der laufenden Premiere-League-Saison haben sie zwölf Tore nach sogenannten ruhenden Bällen erzielt. Und wer wüsste besser als der allerakribischste Vincent Kompany, dass die Bayern wiederum fast die Hälfte ihrer Pflichtspiel-Gegentore in dieser Saison nach, genau, Standards kassiert haben (7 von 15)?

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