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Basketballer des FC Bayern:Delaney gewinnt Wahl zum MVP

Brose Baskets Bamberg - Bayern München

Malcolm Delaney von Bayern München ist zum MVP der BBL gewählt worden.

(Foto: dpa)

Malcolm Delaney von den Bayern-Basketballern ist zum wertvollsten BBL-Spieler gewählt worden. Ajax Amsterdam tritt drei weitere Jahre ohne Fans bei Feyernoord Rotterdam an. José Mourinho droht abermals Ärger mit der FA.

Baskteball, BBL: Malcolm Delaney von Tabellenführer Bayern München ist zum wertvollsten Spieler (MVP) der Basketball Bundesliga (BBL) gewählt worden. Der Spielmacher aus den USA setzte sich mit 102 Stimmen vor Reggie Redding (Alba Berlin, 80 Stimmen) und Anton Gavel (Brose Baskets Bamberg/52) durch. Wahlberechtigt war ein Expertengremium bestehend aus den 18 Trainern und Kapitänen der Klubs sowie Medienvertretern. "Ich bin stolz auf die Auszeichnung, aber ich denke, das ist mehr eine Auszeichnung für das ganze Team. Meine Aufgabe hier ist es vor allem, die anderen besser zu machen", sagte Delaney. Der 25-Jährige war vor der Saison aus der Ukraine von Budiwelnik Kiew nach München gewechselt. Der Amerikaner kommt im Schnitt pro Spiel auf 10.3 Punkte und 4,8 Assists. Als Trainer des Jahres wurde der Kroate Silvano Poropat vom Mitteldeutschen BC ausgezeichnet. Er setzte sich mit 142 Punkten klar vor Sasa Obradovic (Alba Berlin/94) und Svetislav Pesic (Bayern München/33) durch.

Fußball in England: Jose Mourinho hat erneut Ärger mit dem englischen Fußball-Verband. Die FA erhob am Mittwoch Anklage gegen den Trainer des Champions-League-Halbfinalisten FC Chelsea wegen ungebührlichen Verhaltens. Auch sein Assistenten Rui Faria wurde angeklagt. Beide sollen sich nach Ansicht des Verbandes bei der Punktspiel-Niederlage am vergangenen Samstag gegen den Premier-League-Letzten AFC Sunderland abfällig über die Unparteiischen geäußert und abwertend verhalten haben. So hatte Mourinho nach dem Spiel Referee Mike Dean und Schiedsrichter-Chef Mike Riley sarkastisch gratuliert. Die Leistung von Dean nannte der Portugiese "unglaublich".

Faria war schon während der Partie vom Unparteiischen wegen zu heftigen Reklamierens nach einer Elfmeterentscheidung gegen Chelsea auf die Tribüne geschickt worden. Der Portugiese Mourinho und sein Co-Trainer müssen nun mit empfindlichen Strafen rechnen. Mourinho ist nicht das erste Mal der FA negativ aufgefallen. Er hat nun bis zum 28. April Zeit, sich zu den neuen Vorwürfen zu äußern. Außerdem ermittelt der Verband gegen Chelseas Mittelfeldspieler Ramires, Er soll seinen Gegenspieler Sebastian Larsson geschlagen haben. Der Schiedsrichter hatte diesen Vorfall nicht gesehen.

Fußball, Ajax Amsterdam: Der niederländische Rekordmeister Ajax Amsterdam nimmt in den kommenden drei Jahren weiterhin keine Fans mit zu den Auswärtsspielen bei Feyernoord Rotterdam. Mit dieser Entscheidung zieht der Klub weitere Konsequenzen aus den Ausschreitungen beim Pokalfinale zwischen Ajax und PEC Zwolle (1:5) am Ostersonntag in Rotterdam. Diesen Beschluss fasste der Verein gemeinsam mit der Stadt Amsterdam, der Polizei und den Justizbehörden. 2009 hatten die Klubleitungen von Ajax und Feyernoord beschlossen, bei direkten Duellen fünf Jahre lang auswärts ohne eigene Fans anzutreten. Rotterdam zeigte Verständnis für den Entschluss. Noch ist unklar, ob aber der Saison 2014/2015 Feyernoord-Fans wieder zum Klassiker nach Amsterdam reisen dürfen.

Schwimmen, Comeback: Michael Phelps verzichtet bei seinem Comeback auf die 100 Meter Freistil und kozentriert sich am Donnerstag beim Grand Prix in Meza/Arizona auf die 100 Meter Schmetterling. Das erklärte der 28-Jährige am Mittwochabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz. Phelps sagte, er habe das Schwimmen vermisst und wolle Spaß haben. Der Amerikaner hatte nach seinem 18. Olympiasieg bei den Spielen 2012 in London seinen Rücktritt erklärt und damals ein Comeback ausgeschlossen. DIe Vorläufe über seine frühere Spezialstrecke 100 Meter Schmetterling beginnen um 11:42 Uhr Ortszeit (19:42 Uhr MESZ).

Basketball, NBA: Dirk Nowitzki ist mit den Dallas Mavericks in den Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA ein wichtiger Auswärtssieg gelungen. Am Mittwoch (Ortszeit) gewann Dallas beim texanischen Rivalen San Antonio Spurs mit 113:92. Zwei Tage nach der 85:90-Auftaktniederlage konnten die Mavericks in der Playoff-Serie somit zum 1:1 ausgleichen. Dallas glänzte vor allem mit einer geschlossenen und konzentrierten Mannschaftsleistung in der Defensvie. Vorne erzielten Spielmacher Monta Ellis (21) und Shawn Marion (20) die meisten Punkte. Nowitzki steuerte 16 Zähler bei, blieb aber wie auch schon im ersten Spiel unter seinen Möglichkeiten und traf lediglich sieben von 19 Würfen aus dem Feld. Auf Seiten der Spurs war Manu Ginobili mit 27 Punkten bester Spieler. In den kommenden beiden Partien hat Dallas Heimrecht. "Wir haben uns diesen Sieg verdient. Spiel eins hat uns nicht runtergezogen", sagte Nowitzki: "Aber wir dürfen jetzt nicht den Fuß vom Gas nehmen".