BasketballTriumph im Klassiker

Lesezeit: 1 Min.

Bambergs bester Werfer: Demarcus Demonia.
Bambergs bester Werfer: Demarcus Demonia. Alexander Trienitz/Imago

Im Finale gegen Rekordpokalsieger Alba Berlin setzt sich Bayern-Bezwinger Bamberg erneut als Underdog durch – und gewinnt den ersten Titel seit 2019.

Die BMA365 Bamberg Baskets haben eine lange Durststrecke beendet und den Pokal der Basketball Bundesliga (BBL) gewonnen. Im Finale des Top-Four-Turniers in München bezwang das Team von Coach Anton Gavel den Rekordpokalsieger Alba Berlin mit 74:72 (36:37) und sorgte damit für seinen ersten Titelgewinn seit sieben Jahren: Den bis dato letzten Titel, ebenfalls ein Pokalsieg, hatte Bamberg 2019 geholt. „Wir sind überglücklich, dass wir das Ding holen konnten – für die Fans und den Verein“, sagte Gavel nach dem Triumph: „Wir haben auf dem Weg zum Pokal viele gute Mannschaften geschlagen, unter anderem die Top-Zwei der Liga. Die Konstanz, die wir in der Liga vermissen lassen haben, konnten wir im Pokal zeigen.“

Im Klassiker, dem meistgespielten Duell der deutschen Basketball-Geschichte, war Demarcus Demonia mit 19 Punkten der Garant für den Titelgewinn der Baskets. Der Flügelspieler der Oberfranken wurde auch als wertvollster Spieler des Pokalwochenendes ausgezeichnet. Nationalspieler Malte Delow (17) glänzte als bester Schütze der Albatrosse. Berlin, das 2026 bereits zwei Siege in der BBL gegen Bamberg holte, ging dementsprechend selbstbewusst in die Anfangsphase. Delow überzeugte als Dreh- und Angelpunkt in der Offensive. Bamberg-Trainer Gavel – in seinem dritten Pokalfinale in Folge – sah zunächst, wie sein Team nach dem kräftezehrenden Sieg über die Bayern mit Albas Intensität zu kämpfen hatte.

Inmitten des zweiten Viertels entglitt Alba die Partie plötzlich. Bamberg rückte durch einige Berliner Fehler nach zwischenzeitlichem Neun-Punkte-Rückstand zur Halbzeit wieder auf einen Punkt heran. Es entwickelte sich kein hochklassiges, jedoch ein dramatisches Duell auf Augenhöhe, in dem die Franken zu viele Freiwürfe leichtfertig vergaben. Alba setzte indes auf starke Rebound-Zahlen (44 gegenüber 26) als probates Mittel, hatte jedoch letztendlich nach Demonias entscheidendem Zwei-Punkte-Wurf in einer dramatischen Schlussphase das Nachsehen. Während der Jubel Bambergs nach der Finalniederlage gegen Syntainics MBC im Vorjahr keine Grenzen kannte, verpasste Alba den ersten Titel seit der Double-Saison 2022.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: