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Basketball:Schröder und Kleber überzeugen in der NBA

Al Horford, Maxi Kleber

Maxi Kleber gilt als einer der besten Defensivspieler der NBA.

(Foto: AP)

Die Nationalspieler zeigen starke Vorstellungen, bei Schröder reicht es aber nicht zum Sieg. Leipzig spielt erneut gegen Liverpool in Ungarn. Die Bayern-Fußballerinnen siegen in der Champions League.

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Basketball, NBA: Trotz einer erneut starken Vorstellung von Nationalspieler Dennis Schröder haben die Los Angeles Lakers den nächsten Rückschlag hinnehmen müssen. Bei den Sacramento Kings unterlag der Meister 120:123 und kassierte damit die zweite Niederlage in der nordamerikanischen Profiliga NBA nacheinander. Schröder glänzte mit 28 Punkten als bester Werfer der Lakers, dazu lieferte er neun Assists. Maximilian Kleber feierte mit den Dallas Mavericks dagegen durch das 87:78 gegen Oklahoma City Thunder den dritten Sieg in Folge. Der 29-Jährige, der in der vorherigen Partie den vor wenigen Wochen beim Klub neu eingeführten Gürtel für den besten Verteidiger erhalten hatte, steuerte erneut starke acht Punkte und sieben Rebounds bei.

Im Topspiel der beiden Spitzenreiter der Conferences setzten sich die Philadelphia 76ers 131:123 nach Verlängerung gegen die Utah Jazz durch. Überragender Spieler war einmal mehr Joel Embiid mit 40 Punkten und 19 Rebounds. Superstar James Harden überzeugte mit den Brooklyn Nets bei der Rückkehr zu seinem Ex-Klub Houston Rockets mit einem Triple-Double, beim 132:114 lieferte er 29 Punkte, zehn Rebounds und 14 Assists.

Fußball, RB Leipzig: Das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League zwischen dem FC Liverpool und RB Leipzig wird ebenfalls in Budapest ausgetragen. Die Europäische Fußball-Union UEFA bestätigte am Donnerstag wie erwartet die Puskas Arena als Spielstätte für die Partie am 10. März (21.00 Uhr/Sky). Die Verlegung war notwendig geworden, da die RB-Profis nach einer Rückkehr aus England aufgrund von bestehenden Corona-Vorschriften für zwei Wochen in Quarantäne gemusst hätten. Bereits das Hinspiel hatte in Budapest stattgefunden, am 16. Februar siegte der englische Meister 2:0. Sowohl Leipzig als auch Liverpool hatten sich nach dem ersten Aufeinandertreffen sehr positiv über den Spielort Budapest geäußert. Der Club von Jürgen Klopp hatte dennoch Alternativen geprüft, aber Stadien in Rotterdam und in Udine standen letztlich nicht zur Verfügung.

FC Bayern, Champions League: Die Münchnerinnen haben die Tür zum Viertelfinale der Champions League bei ihrem kraftraubenden Kasachstan-Trip aufgestoßen. Der Tabellenführer der Bundesliga setzte sich im Achtelfinal-Hinspiel bei Serienmeister BIIK-Kasygurt ungefährdet mit 6:1 (2:0) durch und verschaffte sich damit eine glänzende Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Mittwoch (18.15 Uhr/Sport1). Lineth Beerensteyn (10.) und Lea Schüller (27.) brachten die Mannschaft von Trainer Jens Scheuer, die im Vorjahr im Viertelfinale gescheitert war, bereits im ersten Durchgang auf Kurs. Nach der Pause sorgten Linda Dallmann (47./90., Foulelfmeter), Hanna Glas (62.) und Karolina Vilhjalmsdottir (67.) mit ihren Treffern für den Kantersieg der Münchnerinnen. Dem Heimteam gelang lediglich durch Racheal Kundananji (81.) der Ehrentreffer.

Fußball, FC Bayern: Lothar Matthäus hat Nationalspieler Joshua Kimmich eine bedeutsame Karriere prophezeit. "Kimmich ist für mich der Vorzeige-Profi schlechthin, und ich traue ihm noch viel zu. Er wird in die Geschichtsbücher eingehen - nicht nur in die des FC Bayern, sondern in die des gesamten deutschen Fußballs", sagte Matthäus im Mitgliedermagazin "51" des FC Bayern München. Kimmich (26) spielt seit 2015 für den deutschen Rekordmeister. Dort ist er wie im Nationalteam Führungsspieler. Kimmich erinnere ihn in vielen Punkten an ihn selbst, sagte Matthäus.

"Charakterlich auf jeden Fall. Spielerisch hat er vielleicht nicht meine Dynamik, er ist keiner für diese Läufe mit dem Ball, wie ich es war. Aber er ist auf zwei Positionen Weltklasse, das war ich nie. Und er spielt ungeheuer intelligente Bälle", sagte der 59-Jährige. Kimmich sei einer seiner "absoluten Lieblingsspieler, weil er schon in jungen Jahren Verantwortung übernimmt und auch neben dem Platz Klartext spricht, womit er sich selbst ab und zu unter Druck setzt, was ich gut finde."

Fußball, Spanien: Der FC Barcelona hat sich ins Finale des spanischen Pokalwettbewerbs Copa del Rey gekämpft. Die Mannschaft um den deutschen Torhüter Marc-André ter Stegen und Argentiniens Superstar Lionel Messi gewann am Mittwochabend daheim mit 3:0 (2:0, 1:0) nach Verlängerung gegen den FC Sevilla. Die Katalanen machten damit das 0:2 aus dem Hinspiel in Andalusien wett. Nach der frühen Führung durch den ehemaligen Bundesliga-Profi Ousmane Dembelé in der zwölften Minute drohte in der 73. Minute der Ausgleich. Ter Stegen hielt aber den Strafstoß von Sevillas Lucas Ocampos. Bis zum wichtigen zweiten Treffer dauerte es aber bis kurz vor Schluss. Erst in der vierten Minute der Nachspielzeit war Routinier Gerard Piqué zur Stelle. Kurz zuvor hatte Gästespieler Fernando nach einer Gelb-Roten Karte den Platz verlassen müssen. Die Überzahl nutzte Barcelona früh zu Beginn der Verlängerung, als der in der 89. Minute eingewechselte Martin Braithwaite mit dem 3:0 für die Entscheidung sorgte. Den zweiten Finalisten ermitteln an diesem Donnerstag UD Levante und Athletic Bilbao, die sich im Hinspiel mit einem 1:1 getrennt hatten.

© SZ.de/sid/dpa/bek
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