Basketball - Oldenburg:Diskussion um 2G-Regel: EWE Baskets wenden sich an Weil

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Oldenburg (dpa/lni) - In der Diskussion um die geplante freiwillige Ausweitung der 2G-Regel haben sich die EWE Baskets Oldenburg in einem offenen Brief an Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gewandt und um schnellstmögliche Klarheit gebeten. Der Club aus der Basketball-Bundesliga kritisiert sich widersprechende Informationen aus den unterschiedlichen Ministerien, die eine Planung der Ende kommender Woche beginnenden Saison unmöglich machen würden.

Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller kritisiert in dem Schreiben zudem, dass es keine einheitliche Regelung in den Bundesländern gebe. "Als Club der Basketball-Bundesliga mit einer 6000er Arena und 4000 Dauerkartenkunden blicken wir mit Sorge der niedersächsischen Corona-Verordnung entgegen, sollte es ab dem 23. September 2021 erneut zu einem Hin und Her bei der Auslegung und in der Folge zu einem echten Wettbewerbsnachteil gegenüber Clubs in anderen Bundesländern führen", heißt es in dem Schreiben an Weil.

Der Club hält sich auch rechtliche Schritte offen, falls es "entgegen der Ankündigung auch trotz 2G-Status ab 23. September doch keine Vollauslastung (oder zumindest 5000 Zuschauer) für Sportveranstaltungen indoor geben sollte". Eine entsprechende Mail an die Gesundheitsämter lasse das befürchten.

Die Baskets fordern, dass sei in der Zuschauerfrage selbst zwischen drei Optionen wählen dürfen: - 3G mit Abstand einander unbekannter Personen am Platz, ohne Maske (automatische Limitierung der Anzahl) - 3G ohne Abstand einander unbekannter Personen am Platz, mit Maske (keine Limitierung der Anzahl) - 2G ohne Abstand einander unbekannter Personen am Platz, ohne Maske (keine Limitierung der Anzahl)

Nach der 2G-Regel wird der Zutritt zu bestimmten Bereichen nur dann gewährt, wenn Menschen gegen das Coronavirus geimpft oder genesen sind. Ein negativer Corona-Schnelltest reicht dann in der Regel nicht mehr aus. Bei der Durchsetzung der 2G-Regel sollen Maskenpflicht und Abstandsregeln nicht mehr gelten müssen. Die Corona-Verordnung des Landes soll in der kommenden Woche angepasst werden.

© dpa-infocom, dpa:210915-99-230012/2

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