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Basketball:Nowitzki entscheidet erst nach der Saison über Zukunft

NBA: Dallas Mavericks at Golden State Warriors

Dirk Nowitzki könnte seine Karriere bald beenden.

(Foto: USA TODAY Sports)

Ob der Deutsche aufhört, klärt sich nicht in den beiden letzten Saisonspielen. Das Revierderby wird am 31. Spieltag um 15.30 Uhr für jeden zu sehen sein. Der BVB holt wohl einen Belgier.

Basketball, Dirk Nowitzki: Der Mann von den Dallas Mavericks wird unmittelbar nach dem Saisonende in der NBA noch keine Entscheidung über seine Zukunft bekannt geben. Der Basketballer will im Familienurlaub mit seiner Frau und den Kindern darüber nachdenken, ob er nach 21 Jahren bei den Mavs aufhört oder nicht. "Ich fahre mit Jessica und den Kids an einen Strand irgendwo in die Karibik, schaue mal, wie sich der Körper erholt und sich alles entwickelt. Dann entscheide ich, wie's weitergeht", sagte der 40-Jährige der Bild-Zeitung. Es werde in einigen Wochen Klarheit herrschen.

"Ich kann natürlich nicht allzu lange warten, die Entscheidung monatelang hinauszögern und dann plötzlich sagen, ich spiele noch eine Saison", so Nowitzki, "die Entscheidung muss relativ zeitnah fallen." Der NBA-Champion von 2011 absolviert noch zwei Saisonspiele für Dallas, in der Nacht zum Mittwoch gegen die Phoenix Suns und in der Nacht zum Donnerstag bei den San Antonio Spurs. Danach findet eine Pressekonferenz statt, den Rücktritt wird Nowitzki dort nicht erklären. "Ich habe immer gesagt, ich will die Saison zu Ende spielen und schauen, wie und wann sich mein Körper erholt hat. Dann schaun mer mal", sagte Nowitzki. Er steht zu seinem Wort.

Bundesliga, TV: Die ARD wird das Revierderby am 31. Spieltag zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 live im Free-TV übertragen. Das gaben beide Sender am Montag bekannt. Anstoße der Partie ist am 27. April um 15:30 Uhr. Sky und Das Erste werden das Live-Spiel parallel übertragen. "Es ist toll für alle Fans der Fußball-Bundesliga, dass wir kurz vor Ende der aktuellen Saison noch so eine Top-Begegnung live übertragen können", wird ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky zitiert.

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Sky, das zusammen mit Eurosport die Exklusiv-Rechte an Live-Übetragungen der Bundesliga haben, erhofft sich durch die Übertragung im Free-TV eine gesteigerte Wahnehmung der Bundesliga. "Um die Aufmerksamkeit für unsere Bundesliga-Berichterstattung noch weiter zu steigern, haben wir uns entschieden, auch der ARD die Live-Übertragung des Revierderbys Dortmund gegen Schalke zu ermöglichen. Durch diese Kooperation mit der reichweitenstarken ARD unterstreichen wir unsere Programmkompetenz als langjähriger Partner des deutschen Fußballs und machen das Spiel zudem einem noch größeren TV-Publikum zugänglich", sagte Dr. Holger Ensslin von Sky Deutschland.

Bundesliga, Dortmund: Thorgan Hazard wird Borussia Mönchengladbach Informationen des kicker zufolge am Saisonende verlassen und zu Borussia Dortmund wechseln. Der belgische Nationalspieler solle beim BVB bereits im Wort stehen und etwa 40 Millionen Euro Ablöse kosten. Der 26-Jährige besitzt in Mönchengladbach einen Vertrag bis 2020. Sportdirektor Max Eberl sieht für den kommenden Sommer allerdings nur die Option Verlängerung oder Verkauf, um nicht auf großes Geld verzichten zu müssen. Hazard ist mit neun Toren und zehn Vorlagen der Gladbacher Topscorer der Saison. Die Dortmunder suchen Ersatz für den Amerikaner Christian Pulisic, der bereits für 64 Millionen Euro an den FC Chelsea verkauft ist, aber in der Rückrunde noch beim BVB spielt. Hazard kann auf beiden Außenbahnen oder als hängende Spitze eingesetzt werden.

FC Bayern, Trainer: Uli Hoeneß hat Trainer Niko Kovac einmal mehr gestärkt. Nach der Machtdemonstration im Bundesliga-Gipfel am Samstag gegen Borussia Dortmund und der Rückkehr an die Tabellenspitze sagte Hoeneß: "Wir haben eine sehr gute Mannschaft und sie hat wie eine sehr gute Mannschaft gespielt." Für ihn sei die Spielweise der Mannschaft entscheidend, und da habe das 5:0 gegen den BVB "keine Frage offengelassen", sagte der 67-Jährige. Im Verhältnis zu Trainer Niko Kovac "war immer alles okay", sagte Hoeneß dem Kicker. "Wenn ich unzufrieden bin, heißt das noch lange nicht, dass wir den Trainer rausschmeißen. Man kann trotzdem kritisch miteinander umgehen." Die Situation bei den Münchnern habe sich seit November 2018 - Tiefpunkt war das 3:3 gegen Fortuna Düsseldorf - verändert. Damals "hatte ich das Gefühl, es ist alles desaströs und es funktioniert gar nichts", so der Präsident, "aber seither haben wir kaum noch ein Spiel verloren. Und selbst wenn wir Zweiter würden, ist das doch kein Desaster", sagte Hoeneß. Die Aussage von Karl-Heinz Rummenigge im TV-Sender Sky sei kein Widerspruch. Der Vorstandsvorsitzende hatte am Sonntag erklärt, dass es für keinen eine Jobgarantie gebe, denn bei den Bayern würden Leistung und Ertrag zählen. Das gelte auch für Kovac.

Fußball, Frankreich: Der frühere Bundesliga-Profi Eric Maxim Choupo-Moting hat für einen unfassbaren Fehlschuss um Entschuldigung gebeten. Der Kameruner hätte den französischen Fußball-Meister Paris St. Germain am Sonntagabend vorzeitig zum erneuten Titel führen können, klärte aber den Ball beim Stande von 1:1 gegen Racing Straßburg via Pfosten quasi auf der Linie, anstatt ihn einfach ins Tor rollen zu lassen. Das Spiel endete 2:2 (1:2), die PSG-Meisterfeier ist verschoben.

"Es tut mir leid", sagte der ehemalige Schalker und Mainzer zerknirscht. "Es ging sehr schnell, ich dachte daran, vielleicht im Abseits zu stehen, ich wollte meinem Mitspieler nicht das Tor stehlen. Dann kam mein schlechter Reflex. Ich muss das Ding einfach durchlassen oder reinschieben. Das ist schwer zu erklären." Christopher Nkunku hatte den herausstürmenden Torwart überlupft, der Ball rollte Richtung Linie, bevor Choupo-Moting ihn aufhielt. "Das war die Möglichkeit zum 2:1, und dann hat er das getan. Ich weiß nicht, warum. Das war wohl Murphys Gesetz", sagte der deutsche PSG-Trainer Thomas Tuchel. Schwerwiegende Folgen hat der Fauxpas allerdings nicht: PSG hat an der Spitze der Ligue 1 weiter 20 Punkte Vorsprung.

Fußball, Spanien: Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen und dem FC Barcelona ist der 26. Meistertitel in der Primera Division praktisch nicht mehr zu nehmen. Barca gewann am Samstagabend im Topduell gegen den Tabellenzweiten Atletico Madrid 2:0 (0:0) und hat bei noch sieben ausstehenden Spielen elf Punkte Vorsprung auf den Verfolger. Luis Suarez (85.) und Lionel Messi (86.) mit seinem 33. Saisontor entschieden die Partie spät mit einem Doppelschlag, nachdem Atletico nach einer Roten Karte für Diego Costa (25., Schiedsrichterbeleidigung) früh in Unterzahl geraten war. Schon beim 4:4 in Villarreal am Dienstag hatten Messi und Suarez mit Treffern kurz vor Schluss Barcelona einen Punkt gerettet.

Den Rückstand auf den Stadtrivalen Atletico verkürzte Real Madrid auch dank des zuletzt kritisierten Toni Kroos auf zwei Punkte. Der deutsche Weltmeister von 2014 wurde beim 2:1 (0:1) gegen Außenseiter SD Eibar erst in der 77. Minute eingewechselt und bereitete gleich den Siegtreffer durch Karim Benzema (81.) vor. Im vierten Spiel mit Trainer Zinedine Zidane an der Seitenlinie war es der dritte Erfolg für Real. Drei Tage zuvor hatten die Königlichen im Verfolgerduell beim FC Valencia noch die erste Niederlage (1:2) unter Zidane kassiert, Kroos hatte schwach gespielt und war Mitte der zweiten Hälfte ausgewechselt worden.

Gegen Eibar saß er nun zunächst lange auf der Bank und sah, wie der Gast durch Marc Cardona (39.) in Führung ging. Erst in der zweiten Hälfte gelang Benzema (59.) der Ausgleich, in der Schlussphase traf der Franzose nach Maßflanke von Kroos dann zum Sieg.

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