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Basketball in der WNBA:23 Punkte und 17 Rebounds - Sabally überragt

New York Liberty v Dallas Wings

Satou Sabally ist definitiv angekommen in der WNBA.

(Foto: Julio Aguilar/AFP)

Die Deutsche zeigt ihr bestes Spiel bei den Profis und hilft ihrem Team. Im US-Baseball droht ein Saisonabbruch. Thomas Tuchel gewinnt einen Titel.

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Basketball, WNBA: Newcomerin Satou Sabally hat die Dallas Wings mit der bislang stärksten Vorstellung ihrer noch jungen Karriere zum zweiten Saisonsieg geführt. Beim 76:73 gegen Indiana Fever kam die 22-Jährige als Topscorerin des Spiels auf starke 23 Punkte und 17 Rebounds - ein Double-Double. "Das gibt mir viel Selbstvertrauen", sagte Rookie Sabally, Nummer zwei im diesjährigen Draft: "Ich habe hart gespielt und ein paar Punkte gemacht. Wir können viele gute Dinge mitnehmen." Von ihrer Statistik sei sie selbst "überrascht" gewesen. Sabally gelang 9,7 Sekunden vor Schluss ein Block, kurz darauf sorgte sie mit zwei erfolgreichen Freiwürfen für den Endstand. Dallas holte den zweiten Sieg im dritten Spiel. In ihren vorherigen Einsätzen war die deutsche Nationalspielerin Sabally auf elf und zwölf Punkte gekommen.

Baseball: In der MLB wird nach weiteren Corona-Fällen ein Abbruch der Saison diskutiert. Medienberichten zufolge soll MLB-Boss Rob Manfred den Geschäftsführer der Spielergewerkschaft MLBPA, Tony Clark, gewarnt haben, dass ein vorzeitiges Ende der Spielzeit droht, wenn die Situation nicht unter Kontrolle kommt. Vor allem die Spieler seien in der Pflicht, sich an das 113 Seiten starke Hygiene-Protokoll der Liga zu halten. Am Freitag (Ortszeit) war das Spiel der St. Louis Cardinals bei den Milwaukee Brewers kurzfristig abgesagt und auf Sonntag verschoben worden, nachdem zwei Cardinals-Spieler positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Zuvor waren bereits Spiele der Miami Marlins und Philadelphia Phillies bis Anfang nächster Woche ausgesetzt worden. In den Reihen des Teams aus Florida hatte es vorige Woche 21 Corona-Fälle gegeben, die Phillies waren der letzte Gegner. Die MLB hatte am Freitag vor einer Woche als erste der vier großen US-Sportligen - dazu zählen noch die NBA (Basketball), NHL (Eishockey) und NFL (Football) - trotz der in den USA weiter rasant steigenden Infektionszahlen den Spielbetrieb wieder aufgenommen und dabei auf die Errichtung einer sogenannten Blase an einem Ort verzichtet. Die 60 Spiele je Mannschaft finden ähnlich wie in der Fußball-Bundesliga in Stadien ohne Zuschauer statt.

Fußball, Frankreich: Thomas Tuchel hat mit Paris St. Germain in einem Elfmeterkrimi das nationale Triple eingefahren. Das Team des deutschen Trainers bezwang im Ligapokalfinale Olympique Lyon in einer ausgeglichenen Partie im Stade de France mit 6:5 im Elfmeterschießen und gewann den Wettbewerb zum neunten Mal. Nach Verlängerung hatte es 0:0 gestanden. Zum vierten Mal nach 2015, 2016 und 2018 räumen die Hauptstädter damit innerhalb einer Saison alle Titel im französischen Fußball ab. Zuvor hatte das Starensemble bereits die Meisterschaft und den Pokal geholt. Der Spanier Pablo Sarabia verwandelte vor den Augen des verletzt fehlenden Offensivjuwels Kylian Mbappe den entscheidenden Elfmeter und sorgte bei der letztmaligen Austragung des Coupe de la Ligue für den sechsten Pariser Ligapokalsieg in den vergangenen sieben Jahren. PSG bleibt beim Finalturnier der Champions League sogar noch die Chance auf einen vierten Titel, im Viertelfinale trifft das Tuchel-Team am 12. August auf Atalanta Bergamo.

Formel 1, Nico Hülkenberg: Formel-1-Routinier Nico Hülkenberg wird den positiv auf Corona getesteten Mexikaner Sergio Perez bei Racing Point ersetzen. Das bestätigte das Team am Freitag kurz vor Beginn des ersten freien Trainings in Silverstone.

Der 33-Jährige aus Emmerich wird an diesem und am nächsten Wochenende neben Teameigner-Sohn Lance Stroll (Kanada) für Racing Point in Silverstone starten. Racing Point hatte Hülkenberg am Donnerstag nach England geholt, dort musste er sich zunächst einem Coronatest unterziehen.

"Hulk" fuhr bereits von 2014 bis 2016 für den Racing-Point-Vorgänger Force India. Er bringt die Erfahrung von 177 Formel-1-Rennen mit, auf einen Podestplatz wartet Hülkenberg allerdings nach wie vor.

© SZ.de/sid/dpa/jbe
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