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Basketball:Gehaltsbonus für Nowitzki

Nowitzki bei Sponsor Bauerfeind

Dirk Nowitzki beim Sponsorentermin in Zeulenroda-Triebes (Thüringen).

(Foto: dpa)

Der deutsche Basketball-Profi verlängert bis 2018 bei den Dallas Mavericks und bleibt auch in seinem 19. Profijahr demselben Klub treu. Sogar eine Verlängerung über 2018 hinaus will Nowitzki nicht ganz ausschließen.

Nach der Vertragsverlängerung mit Gehaltsbonus ist für Dirk Nowitzki die Sommer-Freizeit bald zu Ende. Statt Olympia als Fan in Rio de Janeiro zu verfolgen, beginnt der Basketball-Profi im August die Vorbereitung auf seine 19. NBA-Saison mit den Dallas Mavericks. "Ich freue mich, dass ich meine Karriere nur bei einem Verein gespielt habe, das ist etwas ganz Tolles", sagte der 38-Jährige nach Abschluss seines neuen Zweijahres-Kontrakts. Wenn Nowitzki beide Spielzeiten absolviert, wäre er neben Kobe Bryant (Los Angeles Lakers) erst der zweite Profi in der NBA-Geschichte, der einem Klub 20 Jahre lang treu geblieben ist.

Eine Verlängerung über 2018 hinaus schließt der Würzburger nicht aus, auch wenn eine Fortsetzung der Karriere mit dann 41 Jahren eher unwahrscheinlich erscheint. "Ich gehe davon aus, dass nach den zwei Jahren Schluss ist, aber man muss sehen, wie der Körper mitspielt", sagte Nowitzki am Rande eines Sponsorentermins in Zeulenroda-Triebes. Der Würzburger tritt am Mittwoch in Mainz noch mit den sogenannten Dirk-Nowitzki-All-Stars bei einem Benefiz-Fußballspiel gegen eine Auswahl von Formel-1-Piloten um Sebastian Vettel an (18.30 Uhr/Sport 1). Die Partie knüpft an die einst von Michael Schumacher initiierten Benefiz-Aktionen an. Nowitzki, NBA-Meister von 2011, hatte während seiner Laufbahn bei Vertragsabschlüssen mehrmals auf Millionenbeträge verzichtet, damit sich das Team verstärken konnte. Nun erhöhte Klub-Besitzer Mark Cuban das bereits ausgehandelte Gehalt aus eigenem Antrieb noch einmal. "Dirk hat so viel für dieses Unternehmen getan, er hat es sich verdient", erklärte Cuban. "Die letzten paar Jahre habe ich viel Geld auf der Straße gelassen, um eine gute Mannschaft zu haben, eine Meisterschaft zu holen", sagte Nowitzki: "Dafür haben sie mich jetzt belohnt, das freut mich natürlich." Der US-Sender ESPN berichtete, dass Nowitzki bis 2018 rund 50 Millionen US-Dollar verdiene, zehn Millionen mehr als zunächst beschlossen.

Bevor es im September zurück in die USA geht, steht für Nowitzki das gewohnte Sommertraining mit seinem Mentor Holger Geschwindner in Würzburg und Umgebung an. Nachdem die Deutschen in der Olympia-Qualifikation für Rio gescheitert waren, hatte Nowitzki - der deutsche Fahnenträger 2008 in Peking - seine Laufbahn im Nationalteam beendet.