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Basketball:Ende der Serie

Die Bayern-Basketballer unterliegen Euroleague-Titelverteidiger Moskau.

Der Höhenflug der Basketballer des FC Bayern München auf internationalem Parkett ist vorerst beendet. Das Team von Trainer Andrea Trinchieri musste nach drei Siegen in Serie, darunter der beeindruckende 74:71-Erfolg bei Efes Istanbul am Dienstag, gegen Titelverteidiger ZSKA Moskau ein 81:89 hinnehmen, die dritte Niederlage in der laufenden Euroleague-Saison.

Dabei mussten die Gastgeber auf Nihad Djedovic verzichten, dessen Adduktorenverletzung in Istanbul wieder aufgebrochen war. Für den Teamkapitän rückte Robin Amaize ins Team, der sich sogleich mit einem feinen Korbleger zum 2:0 bedankte. Es wurde schnell klar, welche Klasse dieser Gegner hat, vor allem Moskaus NBA-erfahrener Guard Mike James überzeugte, er war mit 25 Punkten Topscorer. Aber auch unter dm Korb ist ZSKA stark besetzt, vor allem der serbische 2,13-Hüne Nikola (18 Punkte, 12 Rebounds) pflückte die Abpraller vom Brett, insgesamt ging das Reboundspiel ( 35:23) klar an Moskau. Dennoch lieferten die Bayern dem Favoriten einen großen Kampf, vor allem die Defensivleistungen beider Teams waren von einer außergewöhnlichen Qualität. Offensiv zog beim FCB einmal mehr Spielmacher Wade Baldwin die Fäden, der mit 19 Punkten bester Schütze der Gastgeber war. Center Jaden Reynolds brachte viel Energie ins Bayern-Spiel, sammelte 18 Punkte und acht Rebounds. Zur Pause lagen die Münchner mit 39:36 in einem intensiven und ausgeglichenen Spiel vorne, doch im letzten Viertel setzte sich die große individuelle Qualität der Gäste durch, die in München den vierten Sieg hintereinander feierten.

© SZ vom 20.11.2020 / toe
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