Basketball:Berlins Albatrosse weiter im Sturzflug

Basketball: In Ludwigsburg haben die Berliner wettbewerbsübergreifend das fünfte Spiel in Serie verloren.

In Ludwigsburg haben die Berliner wettbewerbsübergreifend das fünfte Spiel in Serie verloren.

(Foto: Sandy Dinkelacker/Eibner/Imago)

Auch nach der fünften Pflichtspiel-Niederlage in Serie war Alba-Sportdirektor Himar Ojeda bemüht, Ruhe zu bewahren. "Die Zeit zu urteilen kommt erst, wenn wir meinen, dass es notwendig ist. Unsere Philosophie ist es zu wachsen. Und die werden wir nicht über Bord werfen, nur um aktuell Spiele zu gewinnen", sagte der Spanier nach der 79:87-Auswärtspleite am Sonntag bei den MHP Riesen Ludwigsburg.

Auch wenn Ojeda zugab, dass das Team "offensichtlich gerade in keinem guten Momentum" stecke. "Wir analysieren unser Spiel und schauen, dass wir uns verbessern. Aber man muss eben auch die richtigen Schlüsse ziehen", sagte er. Dem jungen und neu formierten Team fehlt es an Konstanz und bisweilen an Selbstvertrauen. "Alles ist noch wenig etabliert. Jede kleine Sache hat einen größeren Effekt. So ist es schwieriger einen Rhythmus zu bekommen", sagte der Sportdirektor.

Alba ist nach neun Partien in der Basketball-Bundesliga nur Tabellensechster und hat schon drei Niederlagen kassiert, genauso viele wie in der Punkterunde der vergangenen Saison. Das beunruhigt Ojeda aber gar nicht. "Alle sagten, was für eine fantastische Runde wir gespielt haben. Und sind dann trotzdem schon im Viertelfinale gescheitert", sagte er. Ojeda setzt deshalb auf einen Langzeiteffekt des jungen Teams. Denn zudem fehlen aktuell mit Sterling Brown, Matt Thomas und Louis Olinde drei wichtige Akteure verletzt. "Und das sind gerade die Spieler, die noch die meiste Erfahrung haben", sagte Ojeda. Eine Nachverpflichtung wird es aber wohl trotzdem nicht geben. "Wenn es einen Spieler gibt, der uns hilft, würden wir es tun. Aber der Markt gibt gerade nichts her", so der Sportdirektor.

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