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Basketball:Bayern und Alba retten sich ins Halbfinale

FC Bayern München - Skyliners Frankfurt

Stefan Jovic von München wirft auf den Korb.

(Foto: dpa)

Die beiden BBL-Favoriten gewinnen ihre entscheidenden Spiele deutlich. Frankfurts Fredi Bobic äußert sich erneut zum Kovac-Deal.

Basketball, BBL: Die beiden Titelfavoriten Bayern München und Alba Berlin haben sich ins Play-off-Halbfinale der Basketball-Bundesliga (BBL) gerettet. Bayern entschied das fünfte Duell gegen die Frankfurt Skyliners deutlich mit 90:70 (39:37) für sich, auch Alba Berlin gewann das Entscheidungsspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg souverän mit 85:68 (45:35). Die beiden besten Teams der Hauptrunde setzten sich damit in der Best-of-five-Serie jeweils mit 3:2 durch. Im Halbfinale bekommen es die Bayern mit Titelverteidiger Brose Bamberg zu tun, die Berliner treffen auf die MHP Riesen Ludwigsburg.

Die Bayern starteten nach dem deutlichen 85:50-Sieg am Dienstag denkbar schlecht in das Entscheidungsspiel. Vor 5534 Zuschauern geriet der Pokalsieger nach dem ersten Viertel mit zehn Punkten in Rückstand. Doch eine starke Aufholjagd brachte dem Team von Trainer Dejan Radonjic noch die Halbzeitführung. In der zweiten Spielhälfte setzten sich die Münchner auch dank Topscorer Stefan Jovic (19 Punkte) deutlich ab."Es war ein großer Kampf. Das hat uns für die nächsten Aufgaben vorbereitet", sagte Nationalspieler Danilo Barthel bei Telekom Sport.

In Berlin zog Alba nach einem ausgeglichenen Start vor 8115 Zuschauern im zweiten Viertel davon. Angeführt von Marius Grigonis (16 Punkte), Niels Giffey und Joshiko Saibou (je 15) war die Führung der Mannschaft von Trainer Aito Garcia Reneses nie in Gefahr. Eine gute Leistung von Topscorer Rickey Paulding mit 18 Zählern war für Oldenburg zu wenig. Der Heimvorteil machte in dieser Viertelfinal-Serie den Unterschied aus, alle fünf Spiele gewannen die Gastgeber."Heute war die Energie ausschlaggebend, mit der wir gespielt haben. Großen Respekt an Oldenburg, die eine viel kleinere Rotation gespielt haben als wir", sagte Saibou.

Bundesliga, Eintracht Frankfurt: Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic sieht nach dem Streit mit dem FC Bayern wegen der Verpflichtung von Trainer Niko Kovac keinen Grund für eine Entschuldigung bei den Münchnern. "Zu dieser Kritik stehe ich, mit Sicherheit. Mein Standpunkt war kein persönlicher, sondern der Standpunkt von Eintracht Frankfurt", sagte Bobic dem Internetportal Sportbuzzer (Freitag). Man habe "in der Situation richtig gehandelt. Ich habe nur angesprochen, wie man unter Vereinen miteinander umgehen sollte. Das von Bayern war dann ein persönlicher Angriff", sagte Bobic und ergänzte: "Aber damit ist es auch gut. Jeder Fußballfan kann das einschätzen."

Nach dem Mitte April durch die Münchner bekanntgegebenen Wechsel von Kovac hatte Bobic die FCB-Verantwortlichen kritisiert; die Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß hatten das gekontert und auch Bobic kritisiert. Einen kleinen Seitenhieb konnte sich Bobic vor dem DFB-Pokalfinale in Berlin am Samstag zwischen den Bayern mit ihrem scheidenden Trainer Jupp Heynckes und der Eintracht nicht verkneifen: "Am Ende kann ich es ja nachvollziehen, dass sich die Bayern für Niko entschieden haben, wenn man sieht, welche Leute abgesagt haben."

NHL, Stanley Cup: Ex-Meister Tampa Bay Lightning hat sich im Rennen um das Stanley-Cup-Finale eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Champion von 2004 gewann das vierte Spiel im Play-off-Halbfinale der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL bei den Washington Capitals mit 4:2 und glich in der Best-of-seven-Serie mit dem zweiten Sieg in Folge zum 2:2 aus. In einer lange Zeit spannenden Begegnung traf der Kanadier Alex Killorn in der 52. Minute zum vorentscheidenden 3:2, Anthony Cirelli machte zwei Sekunden vor Schluss alles klar. Nationaltorhüter Philipp Grubauer kam bei den Capitals erneut nicht zum Einsatz.

© SZ.de/dpa/sid/dsz/ebc
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