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Basketball:Bayern-Kapitän Barthel zieht es wohl zu Fenerbahce

FC Bayern München - Danilo Barthel

Bayerns Danilo Barthel (li.) steht vor einem Wechsel zu Fenerbahce.

(Foto: Angelika Warmuth/dpa)

Die Basketballer aus München müssen laut Medienberichten einen der prominentesten Spieler der Bundesliga gehen lassen. Gareth Bale stellt sich auf der Real-Bank schlafend.

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Basketball, BBL: Der FC Bayern und die Bundesliga verlieren voraussichtlich einen ihrer besten deutschen Profis. Nationalspieler Danilo Barthel steht unmittelbar vor einem Wechsel zu Fenerbahce. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag. Zuvor hatten das Portal eurohoops und das Fachmagazin BIG - Basketball in Deutschland darüber berichtet. Der Vertrag des 28-Jährigen in München lief aus. Nach Medien-Informationen (u.a. auch Abendzeitung) winkt Barthel beim türkischen Spitzenverein nun ein äußerst lukrativer Vertrag. Noch zuletzt waren die Bayern und ihr Kapitän in guten Gesprächen über eine Vertragsverlängerung.

Barthel selbst sagte in dieser Woche bei Sport1, dass er sich in München wohl fühle: "Ich sehe das Potenzial des Standorts und des Vereins, sowie das Potenzial der Basketballbranche hier. Der Rest wird sich zeigen." Bayerns Medienchef Andreas Burkert sagte auf Anfrage: "Danilo ist seit Monatsbeginn Free Agent, eine Entscheidung über seine sportliche Zukunft wird er sicherlich in den nächsten Tagen treffen." Nachdem die Münchner zuletzt die dritte deutsche Meisterschaft in Serie verpasst hatten, könnte Barthel in Istanbul um die kontinentale Krone in der Euroleague mitspielen.

Fußball, Spanien: Gareth Bale hat mit einer weiteren Provokation seinen Weggang von Real Madrid forciert. Statt den 2:0-Erfolg der Königlichen gegen Deportivo Alaves von der Bank aus zu verfolgen, zog sich der Waliser minutenlang seine Schutzmaske für Mund und Nase über die Augen und lehnte sich auf seinem bequemen Reservistenstuhl gemütlich zurück. Ob der 30-Jährige wirklich schlief, war auf den Fernsehbildern von Gol zwar nicht zu erkennen, seinen Teamkollegen schaute er aber auf jeden Fall nicht zu. "Beschämendes Verhalten", titelte die Marca kurz und knapp. Bale schmorte zum vierten Mal in Serie über die komplette Spielzeit auf der Bank. Seit dem Restart bekam der Waliser von Trainer Zinedine Zidane, obwohl keine Verletzung vorlag, nur 100 von 720 möglichen Einsatzminuten. Bereits seit längerer Zeit wird der einstige 100-Millionen-Euro-Mann für Real zum Problemfall und sorgt eher abseits des Spielfeldes für Schlagzeilen.

Fußball, Österreich: Der frühere Bundesligaprofi Valérien Ismaël ist nicht länger Trainer beim Bundesligisten Linzer ASK. Der 44 Jahre alte Franzose werde von Dominik Thalhammer abgelöst, teilte der Club am Samstag mit. "Wir bedanken uns bei Valérien sehr herzlich für seine gute und engagierte Arbeit", sagte Vizepräsident Jürgen Werner. Nach seiner aktiven Karriere war Ismaël zuvor unter anderen beim 1. FC Nürnberg und VfL Wolfsburg als Coach tätig gewesen. Der LASK stand zuletzt wegen verbotenen Mannschaftstrainings in Corona-Zeiten in den Schlagzeilen und war von der Bundesliga mit einem Abzug von vier Punkten bestraft worden. Der Liga waren Videos übermittelt worden, die eine Trainingseinheit des Vereins zeigten. Statt des zu dem Zeitpunkt nur in Kleingruppen erlaubten Trainings war darauf ein Mannschaftstraining zu sehen. Der Club räumte später ein, viermal unrechtmäßig Mannschaftstrainings abgehalten zu haben. Als Nachfolger des jetzigen Wolfsburgers Oliver Glasner hatte Ismaël die Linzer in der nationalen Liga auf einen Europa-League-Platz geführt. Im zweitklassigen Europapokal ist der Club noch vertreten, hat das Achtelfinal-Hinspiel gegen Manchester United aber mit 0:5 verloren

Bundesliga, Spielplan: Nun ist es offiziell: Die Saison der Fußball-Bundesliga 2020/2021 startet am 18. September. Dies geht aus dem Rahmenterminkalender des Deutschen Fußball-Bundes hervor, der am Freitag veröffentlicht wurde. Auch für die 2. Bundesliga und die 3. Liga wird an dem Wochenende Anpfiff zum ersten Spieltag sein. Die erste Runde im DFB-Pokal wird vom 11. bis 14. September gespielt.

"Alle vorgenommenen Planungen im DFB-Rahmenterminkalender der Saison 2020/2021 stehen unter dem Vorbehalt, dass die behördlichen Verfügungslagen vor Ort den Spielbetrieb ermöglichen. Anpassungen für einzelne Wettbewerbe aufgrund sich verschärfender Pandemielagen oder veränderter Verfügungslagen sind weiterhin möglich", hieß es in der DFB-Mitteilung.

Die Winterpause wird in der kommenden Spielzeit extrem kurz sein, denn schon am 2./3. Januar soll in der Bundesliga und 2. Bundesliga weitergespielt werden. Ebenfalls ungewöhnlich ist, dass das Pokalfinale diesmal nicht an einem Samstag nach der Saison, sondern am Feiertag Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 13. Mai) ausgespielt wird. Die Pokal-Halbfinals sollen am Wochenende rund um den 1. Mai steigen, wenn die Ligen noch einmal pausieren.

© SZ.de/dpa/sid/jbe
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