Basketball Bamberg hat Glück im Franken-Derby

Die Bamberger Basketballer jubeln (Archivbild).

(Foto: dpa)

Der Basketball-Meister siegt knapp gegen Bayreuth. In der Handball-Bundesliga patzen die Rhein-Neckar Löwen. In der DEL gibt es herbe Niederlagen für Düsseldorf und Berlin.

Basketball, Bamberg: Der deutsche Meister Brose Bamberg hat das fränkische Derby bei medi Bayreuth gewonnen und die zweite Saisonniederlage in der Basketball-Bundesliga mit viel Mühe abgewendet. Im umkämpften Duell siegte das Team von Headcoach Andrea Trinchieri am Zweiten Weihnachtsfeiertag 92:88 (83:83, 40:41) nach Verlängerung und schob sich vorerst an ratiopharm Ulm vorbei an die Tabellenspitze. Ulm hat am Montag im Spiel bei Bayern München noch die Chance, wieder an Bamberg vorbeizuziehen. Bambergs Top-Scorer war Nicolo Melli, der 21 Zähler beisteuerte. Trey Lewis brachte es auf 23 Punkte für Bayreuth.Der frühere Serienmeister Alba Berlin setzte seinen Siegeszug fort und feierte beim 83:74 (29:45) gegen Rasta Vechta den sechsten Erfolg nacheinander. s.Oliver Würzburg gewann gegen die BG Göttingen 87:86 (51:43).

Handball, Bundesliga: Die Rhein-Neckar Löwen haben auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung in der Handball-Bundesliga einen unerwarteten Rückschlag hinnehmen müssen. Die Löwen verloren am letzten Spieltag vor der WM-Pause beim SC Magdeburg überraschend mit 32:35 (15:20) und verpassten mit nun 32:4 Punkten den vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze. Nutznießer des Patzers war der deutsche Rekordmeister THW Kiel (32:4), der durch ein 24:20 (13:11) gegen Schlusslicht Bergischer HC an den Löwen auf Rang zwei vorbeizog. Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt (32:2) ist erst am Dienstag bei MT Melsungen im Einsatz.

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Eishockey, Bundesliga: Die Düsseldorfer EG und die Eisbären Berlin haben am zweiten Weihnachtstag bittere 1:7-Niederlagen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einstecken müssen. Die Eisbären unterlagen am Montagabend beim ERC Ingolstadt und gingen dabei vor allem im Schlussdrittel regelgerecht unter. Danny Irmen (7. Minute/49.) und Thomas Oppenheimer (16./42.) trafen jeweils doppelt. Für die Eisbären war es die vierte Niederlage aus den vergangenen fünf Spielen.Ebenso heftig geriet die Düsseldorfer EG bei den Adler Mannheim unter die Räder. Für den achtmaligen deutschen Meister ging damit ein kleines Zwischenhoch von vier Siegen in Serie recht deutlich zu Ende. Ein starkes zweites Drittel mit fünf Toren genügte dem Tabellendritten aus Mannheim, um die DEG zu deklassieren.Pflichtsiege gab es für die Nürnberg Ice Tigers und die Grizzlys Wolfsburg. Der Tabellenzweite Nürnberg siegte 5:2 (1:2, 3:0, 1:0) bei den Iserlohn Roosters. David Steckel (27.), Brandon Segal (30.) und Sasa Martinovic (36.) drehten im Mittelabschnitt das Spiel zugunsten der Franken. Im Schlussabschnitt verwalteten die Gäste im Stil eines Spitzenteams den Sieg.Deutlich mehr Mühe hatte der Tabellenvierte aus Wolfsburg beim 3:1 (0:1, 2:0, 1:0) beim Vorletzten Schwenningen Wild Wings. Die Entscheidung im Schlussdrittel durch Jeff Likens (56.) fiel in Überzahl. Mühevoll war auch der Erfolg der Kölner Haie beim 4:2 (0:0, 1:0, 3:2) gegen die Straubing Tigers. Dylan Yeos Ausgleich zum 1:1 für Straubing acht Minuten vor dem Ende war Auftakt für eine turbulente Schlussphase mit vier Treffern binnen sieben Minuten.

Bundesliga, Darmstadt: Wunschtrainer Holger Stanislawski hat dem abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten Darmstadt 98 eine Absage erteilt. "Wenn Verstand und Herz nicht zu hundert Prozent ja sagen, dann sollte man im eigenen Sinne und im Sinne des Vereins absagen", erklärte der 47-Jährige gegenüber Sport1. Damit ist das Schlusslicht der Bundesliga weiter auf der Suche nach einem Nachfolger des am 5. Dezember entlassenen Chefcoaches Norbert Meier. Nach Sport1-Informationen gilt der ehemalige Paderborner und Schalker Coach André Breitenreiter nun als Favorit. Laut Bild-Zeitung könnte jedoch auch Torsten Frings ein Kandidat sein. Der Ex-Nationalspieler war bis September unter Viktor Skripnik Co-Trainer bei Werder Bremen. Gehandelt wurden zuletzt auch Sandro Schwarz, Michael Frontzeck, Bruno Labbadia, Kosta Runjaic und Jos Luhukay.

Fußball-WM, Joachim Löw: Bundestrainer Joachim Löw hat in der Debatte um eine WM-Aufstockung auf bis zu 48 Nationalteams mehr Mitspracherecht gefordert. "Das würden wir Trainer uns sicher manchmal wünschen, dass unsere rein auf den sportlichen Bereich bezogene Perspektive einbezogen wird. Aber da stößt man an Barrieren", sagte der DFB-Chefcoach in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Generell sieht der 56-Jährige den Expansionsdrang mit immer mehr Spielen und Wettbewerben im international Fußball kritisch."Fifa und Uefa sind in der Verantwortung, sie brauchen Augenmaß und müssen das richtige Verhältnis finden zwischen kommerziellen Interessen und der sportlichen Sicht", forderte Löw am Ende des EM-Jahres. Man müsse aufpassen, dass man "das Rad nicht überdreht", sagte der Weltmeistertrainer. "Wenn man ein gutes Produkt hat, wie den Fußball, sollte man auch mal über Verknappung nachdenken, um die Qualität hoch zu halten", sagte Löw.

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Kölns Trainer Stöger lässt seine Spieler bedenkenlos aufs Oktoberfest ziehen. Schalkes Manager hat Spaß an fliegenden Eiern - und Philipp Lahm kontert Mehmet Scholl. Die Sprüche der Hinrunde.

Fußball, Spanien: Kapitän Andres Iniesta will seinen im Juni 2018 auslaufenden Vertrag beim spanischen Fußball-Meister FC Barcelona noch einmal verlängern. "Mein Wunsch ist es zu verlängern. Die ganze Welt weiß das, es ist kein Geheimnis", sagte der 32-Jährige der spanischen Sport-Tageszeitung El Mundo Deportivo.Ob der spanische Siegtorschütze des WM-Finals 2010 (1:0 n.V. gegen die Niederlande) auch weiterhin an der Seite von Lionel Messi und Neymar aufläuft, wird von "meinem Leistungsniveau" abhängen: "Ich hoffe, es wird noch für eine lange Zeit sein."Iniesta spielt seit der Jugend für Barcelona und hat mit dem Klub alle großen Titel gewonnen, darunter viermal die Champions League.