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Basketball:2,17 Meter voller Enthusiasmus

Baloncesto Sevilla s Czech player Ondrej Balvin L fights for the ball with pivot Chema Gonzalez R; Ondrej Balvin

2,17-Mann Ondrej Balvin im Post-Up.

(Foto: imago/Agencia EFE)

Der FC Bayern München präsentiert in Ondrej Balvin einen Neuen unter dem Korb. Damit dürften die Personal-Planungen auf den großen Positionen so gut wie abgeschlossen sein.

Nur einen Tag nach dem Rücktritt von Trainer Svetislav Pesic, 66, hat der Basketball-Bundesligist FC Bayern München einen weiteren Zugang gemeldet. Vom spanischen Tabellenelften C.D. Baloncesto Sevilla kommt wie erwartet der 2,17 Meter große Ondrej Balvin (siehe SZ vom 14. Juli). Der 23 Jahre alte Tscheche erhält einen Zweijahresvertrag und teilt sich die Center-Position mit dem Amerikaner John Bryant (2,11 Meter). "Er wird für uns mit seinem Enthusiasmus, seiner Präsenz und seiner Athletik eine wertvolle Verstärkung sein", glaubt FC-Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic. Nachdem die Münchner bereits den 2,08-Meter-Mann Danilo Barthel aus Frankfurt sowie den 2,05 Meter großen Amerikaner Devin Booker vom französischen Klub Élan Chalon engagiert haben und Nationalspieler Maxi Kleber (2,07 Meter) sowieso noch ein Jahr unter Vertrag steht, dürfte die Personalplanung auf den großen Positionen abgeschlossen sein.

Dagegen sind auf den kleineren Positionen noch Planstellen offen, zumal sich der Klub nun endgültig von Vasilije Micic getrennt hat. Der 22 Jahre alte Serbe war zuletzt an Roter Stern Belgrad ausgeliehen; für wen er künftig auflaufen wird, ist nicht bekannt. Damit brauchen die Münchner mindestens noch einen gestandenen Spielgestalter, wenn sie nicht noch einmal mit dem Amerikaner Alex Renfroe als Nummer eins auf der Einser-Position in die Saison gehen wollen. Renfroe ist ja eher Shooting Guard als Point Guard. Vakant ist auch noch der Trainerposten. In der Szene ist es aber ein offenes Geheimnis, dass der Serbe Aleksandar Djordevic, 48, diesen Job übernehmen soll, sobald er mit der Auswahl seiner Heimat die Olympischen Spiele in Rio hinter sich gebracht hat.

© SZ vom 26.07.2016

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