Bahnrad-WM:Deutsche auf goldener Umlaufbahn

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(Foto: Francois Lo Presti/AFP)

"Es fühlt sich richtig schön an", sagte Emma Hinze, und prägnanter lässt sich das kollektive Wohlbefinden der besten deutschen Radfahrerinnen kaum zusammenfassen. Es lief rund im Oval von Roubaix: Die Sprinterinnen Emma Hinze und Lea Sophie Friedrich sowie ihre Kollegin Lisa Brennauer (Foto), eine Ausdauerspezialistin, sicherten sich allesamt jeweils mehrere Goldmedaillen im Velodrom. Vermerkt wurde das beste Abschneiden seit 1991, jenem Jahr, als erstmals ein gesamtdeutsches Team bei einer Bahnrad-Weltmeisterschaft angetreten war.

Emma Hinze, 24, ließ dem Auftaktsieg mit dem Sprintteam den Titel im Einzel folgen. Lea Sophie Friedrich, 21, gewann im Team mit Hinze und Pauline Grabosch, zudem triumphierte sie im 500-m-Zeitfahren und im Keirin, außerdem war sie WM-Zweite im Einzel nach Hinze. Lisa Brennauer, 33, wiederum lieferte einen eindrucksvollen Beweis der Dominanz der Verfolgerinnen: Sie gewann mit ihren Mannschaftsgefährtinnen Gold im Vierer. Am Samstag siegte sie dann im Einzelfinale - vor ihren Kolleginnen Franziska Brauße und Mieke Kröger. "Das war das Optimum", sagte Lisa Brennauer, als sie am Ende einer langen Saison zu dritt auf das Siegertreppchen in Frankreich stiegen.

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