Bahnrad, WM: Die deutschen Teamsprinterinnen haben dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bei der Bahn-WM in Berlin einen Start nach Maß beschert. Emma Hinze (Cottbus) und Pauline Grabosch (Erfurt) gewannen am Mittwoch in 32,163 Sekunden das Finale gegen Australien (32,384) und sorgten am ersten Wettkampftag mit Gold für die erhoffte Auftakt-Medaille. Einen Anteil am Erfolg hatte auch Lea Sophie Friedrich (Dassow), die auf dem Weg zum Goldlauf in der Qualifikation eingesetzt worden war. Bronze ging an das Duo aus China, das sich im Rennen um Rang drei gegen die russischen Ex-Weltmeisterinnen Darja Schmeljowa und Anastassija Woinowa durchsetzte.
Bei den Männern räumten Stefan Bötticher (Chemnitz), Eric Engler (Cottbus) und Maximilian Levy (Berlin) als Sechste letzte Zweifel an der Olympia-Teilnahme aus. Für einen Höhepunkt sorgten in der Vorschlussrunde die Niederlande, die den Weltrekord auf 41,275 Sekunden verbesserten. Die alte Bestmarke (41,871) hatte ein deutsches Trio im Dezember 2013 in Mexiko aufgestellt. Die Bahn-WM in Berlin ist der letzte große Härtetest für die Sommerspiele und entscheidend für die Startplatzvergabe. Neben den Teamsprintern sicherten auch die Vierer die Qualifikation ab.
Tennis, ATP: Alexander Zverev (22) ist bei seinem ersten Turnier-Start seit den Australian Open im Achtelfinale gescheitert. Der an Position zwei gesetzte Hamburger, der beim ersten Grand Slam des Jahres bis ins Halbfinale vorgestoßen war, unterlag im mexikanischen Acapulco dem US-Qualifikanten Tommy Paul 3:6 und 4:6. Im Vorjahr hatte Zverev noch das Finale des mit zwei Millionen Dollar dotierten Turniers erreicht.

