Australian Open Wimbledon-Finalist Anderson scheitert früh - Federer in Runde drei

Kevin Anderson verlässt nach seiner Niederlage enttäuscht den Court.

(Foto: AP)
  • Kevin Anderson ist bei den Australian Open überraschend schon in der zweiten Runde ausgeschieden.
  • Roger Federer und Marin Čilić stehen in der nächsten Runde des Tennisturniers in Melbourne.

Der zweimalige Grand-Slam-Finalist Kevin Anderson aus Südafrika ist bei den Australian Open in Melbourne überraschend in der zweiten Runde ausgeschieden. Der Weltranglistensechste unterlag dem 20 Jahre alten Frances Tiafoe (USA) 6:4, 4:6, 4:6, 5:7. Der 32-Jährige, der 2017 das Finale der US Open und 2018 das Endspiel von Wimbledon erreicht hatte, ließ sich während des Matches am Unterarm behandeln. Anderson ist nach John Isner (USA/Nr. 9) der zweite Top-Ten-Spieler, der beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres früh ausgeschieden ist.

Titelverteidiger Roger Federer hat es zwar in Runde drei geschafft, hatte allerdings mehr Mühe als erwartet. Der Grand-Slam-Rekordsieger aus der Schweiz setzte sich gegen den britischen Qualifikanten Daniel Evans nach 2:35 Stunden 7:6 (7:5), 7:6 (7:3), 6:3 durch. Evans lag im ersten Tiebreak bereits 5:3 vorn und half Federer dann mit zwei Volleyfehlern, im zweiten Durchgang wehrte er beim Stand von 3:5 die ersten beiden Satzbälle von Federer ab. Der Brite stand zum ersten Mal nach seiner Dopingsperre wegen Kokainkonsums im Hauptfeld eines Majors. "Er hat sehr gut gespielt, es war für mich nicht leicht, mich abzusetzen", lobte Federer, der die beiden Duelle zuvor mit Evans ebenfalls gewonnen hatte: "Ich war glücklich darüber, den ersten Satz gewonnen zu haben. Das war wichtig."

Auch Čilić steht in Runde drei

Federer trifft in der nächsten Runde am Freitag entweder auf Gael Monfils (Frankreich/Nr. 30) oder Taylor Fritz (USA). Der Sieg über Evans war sein 16. in Serie in Melbourne, Federer hatte den ersten Grand-Slam-Titel der Saison in den vergangenen beiden Jahren gewonnen, insgesamt bereits sechs Mal.

Eine Runde weiter ist auch Vorjahresfinalist Marin Čilić (Kroatien/Nr. 6), der beim 7:5, 6:7 (9:11), 6:4, 6:4 gegen Mackenzie McDonald (USA) allerdings auch mehr Mühe als erwartet hatte.

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