MeinungFC Augsburg:Sandro Wagner sendet ein paar Ich-Botschaften zu viel

Kommentar von Thomas Hürner

Lesezeit: 2 Min.

Sandro Wagner hat seit seinem Dienstantritt in Augsburg eine enorme Fallhöhe ausgebuddelt.
Sandro Wagner hat seit seinem Dienstantritt in Augsburg eine enorme Fallhöhe ausgebuddelt. (Foto: Frank Hoermann/Sven  Simon/Imago)

Beim Versuch des FC Augsburg, der eigenen Nische zu entfliehen, überstrahlt der Trainer vieles – und Kernkompetenzen des Klubs gehen verloren.

Der Trainer hat bereits zahlreiche Sätze formuliert, die sich die Öffentlichkeit noch ein Weilchen merken wird. Ein Beispiel: „Ich sehe es nicht, dass wir weniger Qualität haben als Bayern. (...) Ich sehe uns auf keiner Position im ganzen Verein von der Qualität weniger aufgestellt.“ Ein weiteres Beispiel: „Druck ist, wenn ich als Familienvater meine Kinder nicht ernähren kann. Druck ist nicht, wenn wir 1:4 gegen Mainz verlieren.“ Und ein drittes Beispiel: „Das Leben – genau wie Fußball – ist ein Kampf um jeden einzelnen Zentimeter. Entweder wir kämpfen gemeinsam für diese Zentimeter, oder wir verlieren sie und gehen unter.“

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