Fußball-Bundesliga„Medizinische Bedenken“ – Wechsel von Asllani nach Leipzig gescheitert

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Fisnik Asllani bleibt eine weitere Saison in Hoffenheim.
Fisnik Asllani bleibt eine weitere Saison in Hoffenheim.
Soeren Stache/dpa

Der Angreifer der TSG geht trotz weit fortgeschrittener Verhandlungen nicht nach Leipzig. RB meldete laut Hoffenheimer Mitteilung Bedenken an.

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Der Wechsel von Fisnik Asllani zu Fußball-Bundesligist RB Leipzig ist kurz vor der Unterschrift gescheitert. Wie sein Klub TSG Hoffenheim am Freitag bekannt gab, kommt der Transfer aufgrund „medizinischer Bedenken, die Leipzig angemeldet hatte“, nicht zustande.

Asllani, 23, der mit elf Toren und zehn Vorlagen in der vergangenen Saison maßgeblich an der Europa-League-Qualifikation der TSG beteiligt war, sollte nach Informationen von Sky einen Vertrag bis 2031 in Leipzig erhalten. Der Angreifer hatte in Sinsheim erst vor einem Jahr bis 2029 verlängert, für den Wechsel wäre Berichten zufolge eine Ablöse in Höhe von 25 Millionen Euro fällig geworden.

„Fisnik hat bei der TSG eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Dass dieser Transfer nun nicht zustande kommt, ist für uns sportlich alles andere als eine schlechte Nachricht“, sagte Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport: „Für uns ist völlig klar, dass Fisnik körperlich und sportlich auf höchstem Niveau performen kann. Wir stehen zu unserem Spieler.“

Die Absage des Transfers zu einem solchen weit fortgeschrittenen Verhandlungszeitpunkt ist ungewöhnlich. Zumal Asllani eine Klausel im Vertrag hatte, wie Schicker bestätigte. Die hätte es Leipzig ermöglicht, den begehrten Offensivspieler ohne direkte Verhandlungen mit der TSG unter seinem Marktwert von schätzungsweise 35 Millionen Euro zu verpflichten. Und auch die offizielle und offene Kommunikation der TSG, dass Leipzig „medizinische Bedenken“ angemeldet hätte, ist alles andere als alltäglich. Asllani kam in der vergangenen Saison in 33 von 34 Bundesligaspielen zum Einsatz, zuletzt fiel er im Januar 2024 verletzungsbedingt aus. In einem Podcast berichtete der Kosovare selbst einmal von einer schwerwiegenderen Entzündung im Knie, nach der er zweifelte, ob sein Körper den Anforderungen des Profisports gewachsen sei. Allerdings ist dieser Vorfall bereits mehr als vier Jahre her.

Auch andere Fußballer fielen in jüngster Vergangenheit durch den sogenannten Medizincheck, der einer Vertragsunterzeichnung stets vorausgeht, und lange Jahre nur als Formsache galt. Zuweilen kommen auch unterschiedliche Ärzte zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen. Im August 2025 scheiterte ein Wechsel des damaligen HSV-Stürmers Ransford Königsdörffer zu OGC Nizza nach einer entsprechenden Untersuchung. Mittlerweile spielt Königsdörffer bei Mainz. Auch Stürmer Victor Boniface fiel vergangenes Jahr bei der AC Milan durch den Medizincheck, er wechselte schließlich zu Werder Bremen.

Es ist auch nicht der erste Fall bei RB Leipzig: Im Januar des vergangenen Jahres kam eine Leihe des Stürmers Noah Okafor von der AC Milan nicht zustande, weil die Mediziner Bedenken äußerten. In dem Fall offenbar zu Recht. Okafor ging zur SSC Neapel und kam dort bloß auf vier Einsätze.

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