Asienspiele: Sepak Takraw:Fußball auf asiatisch

Eine Mischung aus Fußball, Tennis und Volleyball - das ist die spektakuläre Sportart "Sepak Takraw". Das Festival der Fallrückzieher bei den Asienspielen in Bildern.

11 Bilder

-

Quelle: AP

1 / 11

Eine Mischung aus Fußball, Tennis und Volleyball - das ist die spektakuläre Sportart "Sepaktakraw", die derzeit bei den Asian Games in China zu bewundern ist. Das Festival der Fallrückzieher in Bildern.

Sie liegen quer in der Luft, balancieren mit dem Ball auf der Fußsohle oder dreschen ihn per Fallrückzieher über das Netz - bei den 16. Asian Games im chinesischen Guangzhou geht es in der Sportart "Sepak Takraw" akrobatisch zur Sache. Der Name dieses südostasiatischen Rückschlagspiels stammt vom malayischen Wort "sepak" (=treten) und dem thailändischen "takraw" (=geflochtener Ball) ab.

16th Asian Games - Day 8: Sepaktakraw

Quelle: Getty Images

2 / 11

Sepak Takraw ist eine Art asiatisches Fußballtennis, bei dem sich zwei Mannschaften mit jeweils drei Spielern auf einem durch ein Netz geteilten Spielfeld gegenüberstehen. Das Ziel beider Teams ist es, den Ball mit dem Fuß über das Netz zu schmettern und auf den Boden der gegnerischen Hälfte zu bugsieren. Also wie Volleyball mit Fußeinsatz - alles klar, oder?

16th Asian Games - Day 8: Sepaktakraw

Quelle: Getty Images

3 / 11

Der Malaysier Norshahruddin Mad Ghani (li.) und der Thailänder Ponchai Kaokaew demonstrieren, worauf es noch ankommt: die richtige Haltung beim Seiten-Scherenschlag. Klaus Fischer hätte es nicht besser machen können.

Asian Games 2010 - Sepak Takraw

Quelle: dpa

4 / 11

Auch die Frauen sind mit dabei: Die Thailänderin Phikun Seedam serviert die Kugel von der Größe eines Handballs von der eigenen Grundlinie. Dabei kickt sie den Ball senkrecht aus der Luft auf die andere Seite. 

Asian Games 2010 - Sepak Takraw

Quelle: dpa

5 / 11

Die Thailänderinnen machten nicht nur die beste Figur am Netz, sondern auch im gesamten Wettbewerb. Zur Belohnung gab's die Goldmedaille, Silber ging an China, während sich Indonesien und Vietnam Bronze teilten.

Thailand's Pornchai Kaokaew executes an overhead kick against Malaysia's Norshahruddin Mad Ghani during their sepak takraw men's team final at the 16th Asian Games in Guangzhou

Quelle: REUTERS

6 / 11

Um einen Schmetterball bzw. Fallrückzieher zu blocken, schraubt sich der Verteidiger großflächig in die Höhe und versucht ähnlich wie ein Abwehrspieler im Volleyball, den Ball abzuwehren - mit dem Unterschied, dass er die Hände nicht benutzen darf. 

Thailand's Tidawan kicks the ball during the women's team sepak takraw final against China at the 16th Asian Games in Guangzhou

Quelle: REUTERS

7 / 11

Entscheidend für einen gelungenen Angriffsschuss ist nicht nur die nötige Körperspannung, sondern auch die Sprungkraft - je weiter oben der Ball mit dem Fuß erwischt wird, desto besser der Winkel.

Thailand's fans celebrate sepak takraw win at the 16th Asian Games in Guangzhou

Quelle: REUTERS

8 / 11

In Thailand ist Sepak Takraw Volkssport, was sich durch den Enthusiasmus der Fans eindrucksvoll belegen lässt.

-

Quelle: AP

9 / 11

Aber auch Länder wie Südkorea oder Indonesien können auf eine reiche Sepak-Takraw-Tradition zurückblicken. Hier setzt der südkoreanische Kapitän Yoo Dong (re.) nicht etwa zu einem Karatekick gegen Indonesiens Husni Uba an, sondern zu einer Abwehraktion per Luft-Stechschritt.

-

Quelle: AP

10 / 11

Zur Orientierung: Das Spielfeld ist 13,40 m lang und 6,10 m breit, das Netz in der Mitte hängt 1,52 m (Herren) bzw. 1,42 m (Damen) hoch - wer also, wie der Malaysier Mohd Futra Abd Ghani (re.) und der Chinese Yang Jiapeng, rücklings über der Netzkante schwebt, hätte sicher auch beim Hochsprung gute Karten.

Thailand's Pattarapong Yupadee executes an overhead kick against Malaysia during their sepak takraw men's team final at the 16th Asian Games in Guangzhou

Quelle: REUTERS

11 / 11

Bei den Männern gewannen übrigens ebenfalls die Thailänder, die im Finale Malaysia bezwingen konnten. Die sehenswerten Überkopfschüsse wie hier von Pattarapong Yupadee beherrschte kaum eine Mannschaft so gut wie das Nationalteam aus Thailand.

© sueddeutsche.de/jbe/hum
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB