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Armstrongs Comeback:Ein Leben in Gelb

Nach sieben Tour-Siegen, einer Krebserkrankung und schweren Dopingvorwürfen startet Lance Armstrong jetzt ein Comeback im Profiradsport. Eine Karriere in Bildern.

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1999: Mit strahlendem Lächeln posiert Lance Armstrong an der Seite von Bergkönig Richard Virenque und Sprint-As Erik Zabel. In diesem Jahr feierte der Texaner seinen ersten Gesamtsieg bei der Tour de France. Nachdem Ärzte 1996 bei ihm Hodenkrebs diagnostiziert hatten, wurde Armstrongs Triumph weltweit als das "Comeback des Jahrhunderts" gefeiert.

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2000: Armstrong ging mit seiner Krankheit stets offen um. Seine Erkrankung konnte schließlich erfolgreich behandelt werden. Das Bild zeigt den Radchampion (rechts) im Gespräch mit dem damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber anlässlich eines Treffens zur Krebsforschung in der TU-Klinik Rechts der Isar in München. Im selben Jahr...

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...holte sich der ehrgeizige Amerikaner seinen zweiten Tour-Sieg in Folge. Sein Dauerrivale Jan Ullrich sollte, wie hier bei einer Etappe durch Lausanne, noch lange das Nachsehen haben.

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2001: Nach der Veröffentlichung seiner Autobiographie mit dem Titel "Tour des Lebens" im Jahr zuvor gewann Armstrong nicht nur seinen dritten Tour de France-Titel, sondern auch die Tour de Suisse. Bei der Frankreich-Rundfahrt hieß es einmal mehr...

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...Lance Armstrong vor Jan Ullrich. Der Deutsche lag am Ende sogar 6:44 Minuten hinter dem US-amerikanischen Seriensieger.

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2002: Mit Kind und Kegel vor dem Arc de Triomphe - Armstrongs sensationeller vierter Tour de France-Sieg in Folge wurde noch im Kreis seiner Familie gefeiert. Später sollte er sich von seiner Frau trennen.

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2003: Diesen Umweg durch die Wiese nahm der Texaner bei Tour-Sieg Nummer Fünf gerne in Kauf. Vor ihm war auf der Strecke der Spanier Joesba Beloki gestürzt, so dass Armstrong kurzerhand ein rustikales Ausweichmanöver startete. Eine der legendärsten Szenen...

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...in der Geschichte der Tour spielte sich in diesem Jahr auf einer Bergetappe ab, als Jan Ullrich nach einem Sturz Armstrongs auf seinen Konkurrenten wartete. Der Gestürzte kam zurück und holte sich noch noch im selben Rennen den entscheidenden Vorsprung zum Gesamtsieg.

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2004: Mit seinem sechsten Triumph bei der Tour machte sich der Mann aus Dallas unsterblich und übertrumpfte damit den fünfmaligen Sieger Bernard Hinault (rechts), der mittlerweile für das Organisationsteam des Rennens tätig ist.

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2005: Der Radchampion und die Popsängerin Sheryl Crow bei den Grammy Awards - Armstrongs neue Lebensgefährtin trug zur Feier des Tages Gelb und scherzte, sie habe sich das Kleid aus Lances zerrissenen gelben Trikots zusammengeschneidert.

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Mit seinem insgesamt siebten und letzten Sieg gelang Armstrong ein Rekord für die Ewigkeit.

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Armstrong dominierte zwischen 1999 und 2005 die Tour de France nach Belieben. Seine Auftritte in Gelb auf dem Siegerpodest wurden zum gewohnten Bild. Zum Abschluss seiner Karriere dankte er auf dem Podium allen, die seine Siege möglich gemacht hatten und würdigte seine langjährigen Rivalen Ivan Basso und Jan Ullrich.

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Die lange anhaltenden Dopinggerüchte um den siebenmaligen Toursieger verhärteten sich, als die französische Sportzeitung "L'Equipe" im August 2005 berichtete, dass in Armstrongs Urinproben von der Tour 1999 nachträglich EPO gefunden wurde. Lance Armstrong widersprach den Vorwürfen noch am selben Tag auf seiner Homepage: "Ich habe niemals leistungssteigernde Mittel genommen!" Ein offizieller Bericht des Welt-Radsport-Verbandes UCI entlastete Armstrong letztlich von den Vorwürfen - doch der Texaner hatte seine Karriere ohnehin beendet. Vorerst.

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2008: Nach einer dreijährigen Auszeit vom Profiradfahren gab Lance Armstrong nun auf einer Pressekonferenz in New York sein Comeback bekannt. Unter der Führung seines alten Freundes und Mentors Johan Bruyneel steigt der 37-Jährige beim Astana-Team 2009 wieder in den Rennzirkus ein.

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Die von Ex-Präsident Bill Clinton geleitete Pressekonferenz sorgte für großes Aufsehen und heftige Diskussionen um Armstrongs Glaubwürdigkeit. Vielleicht kreuzen sich die Wege der beiden in Zukunft öfter, denn der Rekordchampion möchte nach seinem endgültigen Karriereende Gouverneur seines Heimatstaates Texas werden - er weiß nur noch nicht, für welche Partei.

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