Der Fußballtrainer Mitch Kniat hat kurz nach dem 1:1-Unentschieden seiner abstiegsbedrohten Bielefelder gegen Bochum zum Schiedsrichter Tobias Stieler gesagt, er halte dessen Abpfiff mitten in einen aussichtsreichen Arminia-Angriff hinein für „geisteskrank“. Daraufhin griff Stieler in seine Gesäßtasche, holte die Rote Karte heraus und hielt sie Kniat zur Strafe hin. Das hat den Trainer sehr verwundert. In der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte Kniat: „Wer mich kennt, der weiß, dass ich dieses Wort öfter benutze: geisteskrankes Tor, geisteskrankes Foul, geisteskranker Einwurf – das ist für mich absolut nichts Schlimmes.“
„Hängende Spitze“Ein Fall von semantischer Sättigung
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Geisteskranke Idee: Mitch Kniat will seinen Wortschatz überarbeiten.
Friso Gentsch/dpaBielefelds Trainer Mitch Kniat sieht Rot – und lernt dabei sprachlich hinzu. Zudem sei ihm ein Blick in den Duden empfohlen.
Glosse von Ulrich Hartmann
