Argentiniens Niederlage im WM-FinaleEin unwürdiger Schlussakt

Lesezeit: 5 Min.

Lionel Messi wird nach menschlichem Ermessen sein letztes WM-Spiel gespielt haben. Dieser Tatsache war er sich nach dem Finale wohl auch selbst bewusst.
Lionel Messi wird nach menschlichem Ermessen sein letztes WM-Spiel gespielt haben. Dieser Tatsache war er sich nach dem Finale wohl auch selbst bewusst. Paul Ellis/AFP

Lionel Messi spielt die beste WM, die ein 39-Jähriger je gespielt hat. Und muss trotzdem erleben, wie sein Argentinien beinahe ohne eigenen Torschuss das Finale verliert.

Von Boris Herrmann, East Rutherford

SZ bei Google bevorzugen

So geht es also zu Ende. Gianni Infantino hängt ihm eine Silbermedaille um den Hals, Donald Trump schüttelt ihm die Hand, und Messi kommen die Tränen. Vermutlich liegt das in diesem Moment weder an Infantino noch an Trump, sondern eher an der Farbe der Medaille. Vielleicht weint Lionel Messi aber auch über diesen denkbar uninspirierten Schlussakt seiner sechsten Fußball-Weltmeisterschaft. In seinem – nach menschlichem Ermessen – letzten WM-Spiel hat Messi gegen Spanien nur ein einziges Mal aufs Tor geschossen, ungefährlich. Es war einer von insgesamt nur zwei argentinischen Versuchen in 120 Minuten.

Zur SZ-Startseite

MeinungWM
:An diesem Finale war vieles schlecht für den Fußball. Außer dem Sieger

SZ PlusKommentar von Martin Schneider

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: