Andrea Rothfuss bei den ParalympicsDer weite Weg aus den Depressionen

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Große Freude im Ziel: Andrea Rothfuss wurde nach langer Pause Vierte im Super-G.
Große Freude im Ziel: Andrea Rothfuss wurde nach langer Pause Vierte im Super-G. Linnea Rheborg/Getty

Lange sah es nicht danach aus, als würde Andrea Rothfuss ihrem Körper noch ein Skirennen abringen können. Doch sie suchte sich Hilfe, als nichts mehr ging – und beweist, dass sich Geduld im Leistungssport auszahlen kann.

Von Claudio Catuogno, Cortina d'Ampezzo

Um 9.36 Uhr schob sich Andrea Rothfuss auf die Tofana-Piste von Cortina d’Ampezzo, und schon das kam einem kleinen Wunder gleich: dass sie hier am Montagmorgen überhaupt an den Start gehen konnte. Das muss man erst mal schaffen, über 20 Jahre bei allen Paralympischen Winterspielen dabei zu sein, angefangen 2006 in Turin. 36 Jahre alt ist die Schwarzwälderin inzwischen, 14 Medaillen sind im Laufe ihrer Para-Karriere zusammengekommen. Und nun: noch einmal Spiele in Italien.

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