Analyse des DFB-KadersPlanspiele auf höggschdem Niveau

Bundestrainer Joachim Löw wünscht sich für sein Team Konkurrenzkampf auf oberstem Level und auf allen Positionen - mit diesem Vorhaben ist er weiter denn je, aber noch nicht am Ende. Nach dem überzeugenden Sieg gegen Brasilien verrät ein Rundgang durch den DFB-Kader: Es gibt immer noch die ein oder andere interessante Baustelle. Und was wird eigentlich aus Oliver Neuville?

Bundestrainer Joachim Löw wünscht sich für sein Team Konkurrenzkampf auf oberstem Level und auf allen Positionen - mit diesem Vorhaben ist er weiter denn je, aber noch nicht am Ende. Nach dem überzeugenden Sieg gegen Brasilien verrät ein Rundgang durch den DFB-Kader: Es gibt immer noch die ein oder andere interessante Baustelle. Und was wird eigentlich aus Oliver Neuville?

Man hat am Mittwochabend tatsächlich mal an Berti Vogts denken müssen, den Nationaltrainer Aserbaidschans. Vogts hat ja zahlreiche zeitgenössische Standards geprägt, etwa jenen, wonach der Tabellenführer jederzeit den Spitzenreiter schlagen könne. Legendär wurde auch sein Plan, die Siegermentalität auch mental rüberzubringen, aber am griffigsten ist bis heute sein Bonmot von der Breite, die an der Spitze dichter geworden ist.

An diese immergrüne Weisheit musste man denken, als Joachim Löw nach dem 3:2 gegen Brasilien sagte, es sei immer sein Ziel gewesen, "dass der Kader in der Breite an Qualität gewinnt". Nach diesem "Test auf Spitzenniveau" (Löw) fehlt nicht mehr viel zur Vollendung seines Planes. Die Breite in der Spitze seines Kaders ist schon wieder dichter geworden - aber nicht überall. Ein Kader-Rundgang zum Beginn der EM-Saison.

Bild: dpa 11. August 2011, 17:452011-08-11 17:45:48 © SZ vom 11.08.2011/jbe