American Football:Ohne Worte

Seattle Seahawks running back Marshawn Lynch walks on the sidelines as the Seahawks play the Carolin; Marshawn Lynch

"Wenn du etwas Großartiges erreicht hast, dann ist das Beast Mode." - Marshawn Lynch.

(Foto: imago)

Er redete nicht viel, er rannte einfach drauf los - und sein Trainer gewährte ihm sämtliche Freiheiten: Marshawn Lynch, der mit einem Lauf in Seattle einst die Erde beben ließ, beendet seine Football-Karriere.

Von Jürgen Schmieder, Los Angeles

Kein Wort. Warum auch? Jede Silbe wäre zu viel gewesen für Marshawn Lynch, der vor dem Super Bowl im vergangenen Jahr auf jede der insgesamt 29 Journalistenfragen sagte: "Ich bin hier, damit ich keine Strafe zahlen muss." Oder nach anderen Spielen einfach immer nur mit "Ja" oder "Danke für die Frage" oder "Ich weiß das zu schätzen, dass Sie hier sind" antwortete. Natürlich hält so einer keine Rede, wenn er im Alter von 29 Jahren seine Karriere beendet. Der Running Back der Seattle Seahawks veröffentlichte während des Finales der nordamerikanischen Footballliga NFL einfach ein Foto bei Twitter, das über eine Stromleitung gehängte Footballschuhe zeigt, darüber das Victory-Zeichen. Das bedeutete: Es ist vorbei.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Luxussanierung Gernotstraße Schwabing
Wohnungsmarkt
Die Stadt, die Mieter und das große Geld
Machtmissbrauch
Die Buberl-Connections
October 21, 2021: Human remains found in a Florida park on Wednesday have been confirmed to belong to the missing fianc}
Kriminalität
Die verschwundene weiße Frau
Bas, Süssmuth, Renger
Frauen in der Politik
Gleichberechtigung? Kann, aber muss nicht
Klimawandel
Der ultimative Anstieg der Ozeane
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB