America's Cup:Team Oracle wehrt fünften Matchpunkt ab

America's Cup

Der America's Cup vor San Francisco.

(Foto: dpa)

Plötzlich steht es nur noch 6:8 - das US-Team Oracle kann den Rückstand auf Herausforderer Neuseeland weiter verkürzen. DFB-Präsident Niersbach wünscht sich Klarheit um die umstrittene Handelfmeter-Regel. Putin lobt Schalke für den Boateng-Transfer.

America's Cup: Das Duell um den America's Cup wird immer dramatischer. Verteidiger Oracle Team USA hat seinen Rückstand auf Herausforderer Emirates Team New Zealand auf 6:8 verkürzt. Nach nun fünf Erfolgen in Serie, zuletzt den drei souveränen Siegen am Sonntag und am Montag, schöpft der US-Segelrennstall von Larry Ellison wieder Hoffnung. Die neuseeländischen Herausforderer konnten die ersten fünf ihrer insgesamt acht Match-Punkte nicht verwandeln. Das zweite Montags-Rennen bei dem vor San Francisco ausgetragenen wichtigsten Segel-Wettbewerb der Welt wurde abgesagt.

Die Gastgeber scheinen tatsächlich in der Lage den 1:8-Rückstand noch aufholen zu können. Sie dominieren das Duell, gewannen dank besserer Starts, besserer Positionierung auf dem Kurs und schnellerer Bootsgeschwindigkeit Rennen in Serie wie zuvor die Neuseeländer. "Wir glauben daran, dass wir den Cup noch verteidigen können", sagte Oracle-Skipper James Spithill. Den "Kiwis" bleiben nun noch drei weitere Chancen, um das Duell zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Bundesliga, Schalke 04: Russlands Staatspräsident und Fußball-Fan Wladimir Putin hat offenbar den Bundesligisten Schalke 04 für den Transfer des ghanaischen Nationalspielers Kevin-Prince Boateng vom AC Mailand nach Gelsenkirchen gelobt. "Ich war in Krasnodar, wir haben neben Thematiken zu den Olympischen Spielen in Sotschi auch über Schalke gesprochen. Wladimir Putin lobte uns ausdrücklich für den Transfer von Boateng", sagte Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies der Sport Bild. Das zeige auch, so der S04-Boss, Boateng "wird von Anfang an immer mehr zu einem weiteren Gesicht des Vereins, zu einem Aushängeschild. Er ist sicher der Leuchtturm, der dem Team fehlte". Er gebe den Mitspielern Halt, moderiere und lenke, äußerte Tönnies. Boateng zeige allen, "wo es langgeht, und vor allem, wie es geht. Das hat man selbst beim 0:4 gegen Bayern gesehen". Tönnies pflegt sei Jahren einen engen Kontakt zum Kreml-Chef und weilte schon häufig zu Treffen mit Putin in Russland.

DFB, Niersbach: In der umstrittenen Regelauslegung bei Handspielen im Strafraum sieht auch DFB-Präsident Wolfgang Niersbach Handlungsbedarf. "Bei dem Thema werde ich auch zum Fan und sage: es war früher einfacher", sagte Niersbach dem SID: "Ich würde mir schon wünschen, dass hier Klarheit einkehrt. Und ich weiß von den Schiedsrichtern, dass sie sich das auch wünschen. Die sind ja mindestens so betroffen wie die Spieler oder Trainer." In der Bundesliga war zuletzt quasi an jedem Spieltag über umstrittene Handelfmeter diskutiert worden.

Irland, Nationalelf:Noel King wird beim WM-Qualifikationsspiel am 11. Oktober in Köln gegen Deutschland auf der Bank der irischen Nationalmannschaft sitzen. Zwei Wochen nach der Trennung von Giovanni Trapattoni berief der irische Fußball-Verband den bisherigen Coach der U 21-Auswahl am Montagabend zum Interimstrainer. Der 56-jährige King hatte vor seinem Engagement beim Verband unter anderem Derry City und die Shamrock Rovers trainiert. Der 74 Jahre alte Trapattoni hatte Anfang des Monats nach der 0:1-Niederlage in Österreich das Handtuch geworfen.

© Süddeutsche.de/dpa/sid/ebc
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