AmateurfußballBier, Bratwurst und Big Business

Lesezeit: 3 Min.

Auch auf der Sportanlage in Deisenhofen waren Datenscouts unterwegs.
Auch auf der Sportanlage in Deisenhofen waren Datenscouts unterwegs. Mladen Lackovic/Imago

Auf den deutschen Amateurfußball wird im großen Stil gewettet, wie eine Dokumentation der ARD zeigt. Das macht den Sport anfällig für Manipulationen. Betroffene Vereine wie der Bayernligist FC Deisenhofen wussten davon nichts – und helfen sich jetzt selbst.

Von Ferdinand Schwarz

Im Amateurfußball stehen viele Dinge im Vordergrund. Der Spaß am Sport, die Kameradschaft im Verein, das Ehrenamt. Geld hingegen, meint man, spielt anders als im Profifußball kaum eine Rolle. Im gehobenen Amateurfußball verdient sich der eine oder andere Spieler durch einen gönnerhaften Sponsor zwar ein paar Euro dazu, das große Geld ist im unterklassigen Fußball aber nicht zu machen – zumindest nicht für Spieler und Vereine. Andere machen mit den Hobbykickern offenbar ein ordentliches Geschäft: Bei zahlreichen Sportwettenanbietern kann man auf den deutschen Amateurfußball Geld setzen, zum Beispiel auf Spiele der fünftklassigen Bayernliga.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: