SZ-"Formsache":Atmen und Genießen

Lesezeit: 1 min

SZ-"Formsache": Schauspieler Adnan Maral, 54, ist in Frankfurt aufgewachsen und lebt in der Nähe des Ammersees. Er spielte in "Türkisch für Anfänger" und "Die Wilden Kerle" mit, derzeit ist er in "Die Känguru-Verschwörung" im Kino zu sehen.

Schauspieler Adnan Maral, 54, ist in Frankfurt aufgewachsen und lebt in der Nähe des Ammersees. Er spielte in "Türkisch für Anfänger" und "Die Wilden Kerle" mit, derzeit ist er in "Die Känguru-Verschwörung" im Kino zu sehen.

(Foto: Stefan Zeitz/Imago)

Schauspieler Adnan Maral konnte früher Bauchtanz, zum Fußball kam er erst über seine Söhne.

Sport ist . . .

gut fürs Gefühl. Man kriegt den Kopf frei und tut dem Körper was Gutes.

Ihr aktueller Fitnesszustand?

Ist wieder gut! Ich hatte eine kleine Knie-OP. Die Regeneration hat länger gedauert als gedacht. Im Herbst gehe ich aber jetzt wieder mit Freunden eine Woche Fahrradfahren. Ich bin also im Trainingsmodus und erfreue mich meiner Fitness.

Felgaufschwung oder Einkehrschwung?

Zuerst der Versuch eines eleganten Felgaufschwungs, danach hoffentlich einen Belohnungs-Einkehrschwung.

Sportunterricht war für Sie?

Schön! Ich mag Bewegung allgemein. Früher konnte ich auch Bauchtanz. Fußball hat mich erst überzeugt, seit meine Jungs spielen.

Ihr persönlicher Rekord?

Hm, vielleicht beim Seilspringen. Ich habe früher geboxt, da ist das Springseil eine Trainingseinheit. Und ja, ich war Deutscher Jugendmeister in Taekwondo.

Stadionbesucher oder Fernsehsportler?

Kommt auf den Sport an. Aber live ist eigentlich spannender. Noch besser: selber machen!

Bayern oder Sechzig?

Bayern!

Ihr ewiges Sport-Idol?

Muhammad Ali und Bruce Lee.

Ein prägendes Erlebnis?

Die Geburten meiner Kinder.

In welcher Disziplin wären Sie Olympiasieger?

Im Atmen und Genießen.

Mit welcher Sportlerin/welchem Sportler würden Sie gerne das Trikot tauschen?

Auf jeden Fall mit einem, der liebt, was er tut! Vielleicht mit Serge Gnabry, aber ich fühle mich eher der Liga von Roger Federer oder Michael Jordan zugehörig. Die Mischung aus Genießen des Lebens und Doch-noch-Sport-machen, aber ohne Druck, das ist eher so meins!

Unter der Rubrik "Formsache" fragt die SZ jede Woche Menschen nach ihrer Affinität zum Sport. Künstler, Politiker, Wirtschaftskapitäne - bloß keine Sportler. Wäre ja langweilig.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema