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Abstieg aus der dritten Liga:Chemnitz steigt dramatisch ab

Während der FSV Zwickau mit einem 0:0 bei Waldhof Mannheim die Klasse hält, muss der CFC trotz eines 4:2-Siegs in die Regionalliga.

Ganz kurz hatte es noch danach ausgesehen, als ob sich in Chemnitz ein kleines Wunder abspielen würde. Eine Zwickauer Niederlage oder einen deutlichen Sieg mit vier Toren Unterschied hatte der CFC am 38. Spieltag benötigt, und tatsächlich: In der 88. Spielminute führten die Chemnitzer 4:1, Zwickau kämpfte in Mannheim um ein 0:0 und ein Tor hätte alles verändern können - dann jedoch folgte der Partycrasher: Rostock traf per Konter zum 4:2, in Mannheim blieb es beim torlosen Remis und damit stand fest: Der Chemnitzer FC steigt ab.

"Ich bin komplett leer. Das ist sehr bitter und schmerzt extrem. Wir hatten es verdient", sagte Trainer Patrick Glöckner. Die Zwickauer jubelten indes nach dem torlosen Remis beim SV Waldhof Mannheim über den Klassenverbleib. "Die Erleichterung ist unheimlich groß. Wir hatten es selbst in der Hand und haben es mit einer Willensleistung geschafft, das macht uns stolz", sagte Torhüter Johannes Brinkies.

Außerdem verabschiedete sich der FC Carl Zeiss Jena mit einem 1:0-Sieg gegen Mitabsteiger SG Sonnenhof Großaspach aus der 3. Liga. Absteiger Preußen Münster spielte 2:2 beim 1. FC Magdeburg - das war jedoch längst festgestanden, anders als der dramatische Abstieg der Chemnitzer.

© SZ vom 05.07.2020 / dpa, sz
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