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Abfahrt:Dominik Schwaiger überraschender Siebter

07.12.2019, Birds of Prey, Beaver Creek, USA, FIS Weltcup Ski Alpin, Abfahrt, Herren, im Bild Dominik Schwaiger (GER) /

Schreit seine Freude heraus: Dominik Schwaiger.

(Foto: Spiess/imago images)

Skirennfahrer Dominik Schwaiger aus Schönau am Königssee hat mit dem besten Abfahrtsergebnis seiner Karriere die Bilanz der deutschen Mannschaft in Beaver Creek gerettet. Dank des überraschenden siebten Platzes am Samstag gewann er zudem eine Wette mit Alpinchef Wolfgang Maier. "Ich bin auf alle Fälle super happy mit meinem siebten Platz", berichtete Schwaiger in Colorado. "Kleiner Anreiz war noch: Ich habe mit Wolfi eine kleine Wette am Laufen gehabt. Wenn ich Top 15 fahre, kriegen wir eine Kamera fürs Team, damit wir mal gescheite Fotos machen können für den DSV-Kanal."

Mit Startnummer 41 hatte der 28-Jährige im Ziel nur 0,64 Sekunden Rückstand auf Sieger Beat Feuz aus der Schweiz und war damit genauso schnell wie der Norweger Aleksander Aamodt Kilde auf dem geteilten siebten Platz. In einer Abfahrt oder einem Super-G war Schwaiger in seiner Karriere nie besser, einzig im Parallel-Riesenslalom gelang ihm vor vier Jahren einmal ein vierter Platz. Schwaiger war am Samstag der einzige Deutsche in den besten Zehn. Eine Woche nach seinem überraschenden Comeback-Sieg in Lake Louise verpasste Thomas Dreßen die vorderen Plätze und kam als zweitbester Deutscher auf Rang 19. "Grundsätzlich bin ich mit der Zeit zufrieden - bis auf die Netzkurve oben, die war halt scheiße. Da habe ich das Rennen weggeschmissen", sagte Dreßen. Auf die Spitze fehlten ihm 1,10 Sekunden. Vor einem Jahr war er in Beaver Creek gestürzt und hatte sich schwer am Knie verletzt. Erst in der vorigen Woche hatte er das erste Rennen seit dem Unfall gefahren und war gleich auf dem ersten Platz gelandet. Enttäuschend verlief der Riesenslalom für Stefan Luitz in Beaver Creek. Vor einem Jahr hatte er gewonnen - diesmal schied er schon nach 30 Fahrsekunden aus.