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2. Liga:Fürth und Düsseldorf patzen

SpVgg Greuther Fürth v Karlsruher SC - Second Bundesliga

Hadert mit der Punkteteilung im Spiel gegen den KSC: Branimir Hrgota von der SpVgg Greuther Fürth.

(Foto: Sebastian Widmann/Getty Images)

Die SpVgg Greuther Fürth hat im Aufstiegsrennen der 2. Liga gepatzt. Der Tabellenzweite kam am 32. Spieltag gegen den Karlsruher SC trotz einer starken Vorstellung über ein 2:2 (1:2) nicht hinaus und könnte seinen direkten Aufstiegsplatz am Montag an Verfolger Holstein Kiel verlieren. Havard Nielsen (26.) und der überragende Branimir Hrgota (70., Foulelfmeter) glichen für die Fürther jeweils aus. Philipp Hofmann (4.) und Marco Thiede (36.) trafen für den KSC. "Wir haben noch ein paar Spiele. Erst nach dem 34. Spieltag sehen wir, wo wir stehen", sagte Hrgota bei Sky.

Hofmann spielte 2017 ein halbes Jahr für das Kleeblatt. Nun traf der Angreifer auch in seinem vierten Spiel gegen den Ex-Klub, weil ihn die Abwehr der Franken nach Flanke von Sebastian Jung gewähren ließ. Die offensivstärkste Mannschaft der Liga schüttelte sich kurz und schlug zurück. Hrgota scheiterte in der 18. Minute noch am stark reagierenden KSC-Keeper Marius Gersbeck, wenig später glich dann Nielsen nach einem Eckball per Volley sehenswert und hochverdient aus. Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl ging voll auf das zweite Tor, kassierte es aber, weil Thiede bei einem Karlsruher Angriff im Strafraum unzureichend gedeckt wurde. Beim nicht allzu platzierten Schuss des Flügelspielers aus 14 Metern sah Fürth-Keeper Sascha Burchert unglücklich aus.

Nach dem Seitenwechsel drückte die SpVgg, die 2012/13 in der Bundesliga gespielt hatte, auf den Ausgleich. Hrgota (52.) verfehlte das Tor knapp, 18 Minuten später verwandelte der Schwede einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter zu seinem 14. Saisontor. Zwei Minuten später wurde ein weiterer Fürther Strafstoß nach Ansicht der Videobilder zurückgenommen.Fortuna Düsseldorf konnte aus dem Patzer der Fürther keinen Nutzen ziehen - gegen Eintracht Braunschweig gab es daheim nur ein 2:2 (1:0). Zweimal gingen die Fortunen am Samstag gegen den Abstiegskandidaten in Führung. Zunächst durch Dawid Kownacki (42. Minute) per Foulelfmeter und nach Marcel Bärs Ausgleich (51.) erneut durch Shinta Appelkamp (60.). Fabio Kaufmann (68.) sicherte der Eintracht aber sehenswert noch einen Zähler.

© SZ vom 09.05.2021 / Sid, dpa
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