bedeckt München 17°
vgwortpixel

2. Liga:Fünf Tore für Bielefeld

SV Wehen Wiesbaden - Arminia Bielefeld

Die Bielefelder Fabian Klos (rechts) und Marcel Hartel klatschen ab.

(Foto: dpa)

Die Arminia gewinnt erneut auswärts - diesmal 5:2 bei Wehen-Wiesbaden. Auch Stuttgart siegt. Die New England Patriots trennen sich von Antonio Brown.

2. Bundesliga, Spieltag: Arminia Bielefeld setzt seinen Höhenflug in der 2. Fußball-Bundesliga fort und hat dem Tabellenschlusslicht SV Wehen Wiesbaden am Samstag klar die Grenzen aufgezeigt. Nach dem 5:2 (3:1)-Erfolg bei den noch sieglosen Wiesbadenern klettert die Arminia zumindest vorläufig auf Rang zwei. Für die überlegenen und weiter ungeschlagenen Gäste trafen Cebio Soukou (20. Minute), Fabian Klos (34. und 74.), Joan Simun Edmundsson (43.) und Andreas Voglsammer (52.). Die Krise des Tabellenschlusslichts spitzt sich nach der Pleite vor 4621 Zuschauern hingegen weiter zu. Manuel Schäffler (4., 56.) erzielte beide Treffer für die Hessen, Benedikt Röcker sah die Rote Karte (79./Notbremse).

Der VfB Stuttgart hat seine Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga trotz einer weitgehend schwachen Vorstellung vorerst ausgebaut. Die Schwaben setzten sich am Samstag mit 2:0 (1:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth durch und holten damit ihren vierten Sieg im vierten Heimspiel. Daniel Didavi (2. Minute) und Neuzugang Philipp Förster (82.) sorgten vor 50 543 Zuschauern mit ihren Toren für den Sieg der Mannschaft von Trainer Tim Walter. Zumindest bis zum Spiel des Hamburger SV am Sonntag führt der VfB die Tabelle nun mit zwei Punkten vor dem nächsten Gegner Arminia Bielefeld an.

Deutsche Nationalmannschaft Mondays for Manu
Torwartdebatte

Mondays for Manu

Ab sofort wird die Münchner und süddeutsche Presse dem Torwart des FC Bayerns die angemessene Unterstützung zukommen lassen - hier der Aufruf.   Glosse von Christof Kneer

Football, NFL: Die New England Patriots haben sich nach nicht einmal zwei Wochen von Antonio Brown getrennt. Das gab der Super-Bowl-Champion am Freitag bekannt. "Wir wissen zu schätzen, dass viele Leute in den vergangenen elf Tagen hart gearbeitet haben, aber wir sind der Auffassung, dass es besser ist, jetzt getrennte Wege zu gehen", hieß es in einer knappen Mitteilung auf der Website der Franchise. "Danke für die Möglichkeit, Patriots", twitterte Brown. Sein Berater Drew Rosenhaus teilte unterdessen mit, Brown sei entschlossen, ein neues Team zu finden. "Antonio ist gesund und sucht nach der nächsten Gelegenheit. Er will das Spiel spielen, das er liebt und hofft, bald für ein anderes Team tätig zu sein."

Erst Anfang des Monats hatten sich die Oakland Raiders nach einem bizarren Streit vom Zugang getrennt. Es folgte der Wechsel zu Meister New England, dann wurden Vergewaltigungsvorwürfe bekannt. Browns frühere Fitnesstrainerin Britney Taylor beschuldigt den NFL-Profi, sich dreimal sexuell an ihr vergangen zu haben, die Sportlehrerin hat im US-Bundesstaat Florida Klage eingereicht. Zudem berichtete Anfang der Woche das Magazin Sports Illustrated, dass eine andere Frau Brown sexuelles Fehlverhalten vorwerfe. Nach Bekanntwerden des Berichts soll der Football-Spieler der Frau einschüchternde Nachrichten geschickt haben.

Brown hatte sich am Donnerstag erstmals im Gespräch mit Journalisten geäußert, ging Fragen nach der Klage aber aus dem Weg. Er fokussiere sich voll auf den Sport. Brown hat bisher sämtliche Anschuldigungen durch seine Anwälte zurückgewiesen. Ein Vergleichsangebot in Höhe von zwei Millionen Dollar soll er abgelehnt haben. Am Freitag hatte Sportartikelhersteller Nike zunächst bekannt gegeben, dass die Zusammenarbeit mit Brown beendet sei. Stunden später erfolgte das Aus bei den Patriots. Brown hat nur ein Spiel für New England gemacht, beim 43:0-Sieg bei den Miami Dolphins fing er einen 20-Yard-Touchdown-Pass von Quarterback Tom Brady - mit vier gefangenen Pässen für 56 Yards Raumgewinn war Brown der erfolgreichste Receiver der Gäste.

Eishockey, DEL: Der deutsche Meister Adler Mannheim hat in der Deutschen Eishockey Liga im ersten Schlagabtausch der Saison gegen den Vize EHC Red Bull München eine herbe Pleite kassiert. Die Mannschaft von Trainer Pavel Gross unterlag den Bayern am Freitag im Duell der Topfavoriten deutlich mit 2:7 (1:1, 0:3, 1:3) und erlitt nach dem 1:2 gegen die Kölner Haie die zweite Niederlage in Serie. Die Gäste ließen sich von der Mannheimer Führung durch Tommi Huhtala in der 7. Minute nicht lange beeindrucken und drehten die Partie durch die Treffer von Patrick Hager (19.), Trevor Parkes (23.), Keith Aulie (25.) und Maximilian Daubner (31.) zum zwischenzeitlichen 1:4. Huhtala konnte zwar auf 2:4 verkürzen (43.). Konrad Abeltshauer (59.), John Peterka (beide 59.) und Christopher Bourque (60.) erhöhten in den Schlussminuten jedoch auf einen Fünf-Tore-Abstand und schossen den EHC an die Tabellenspitze.

Tennis, Osaka: Angelique Kerber hat den Sprung in das Tennis-Finale von Osaka verpasst. Die einstige Weltranglisten-Erste verlor am Samstag ihr Halbfinal-Spiel gegen Anastassija Paweljutschenkowa aus Russland mit 3:6, 3:6. Die 31-Jährige Kielerin lag im zweiten Durchgang gegen die 41. der Weltrangliste schnell zwei Breaks hinten und konnte selbst durch ein Rebreak keine Aufholjagd starten. Nach 79 Minuten Spielzeit war der Traum vom zweiten Final-Einzug in diesem Jahr beendet. Beim mit 823 000 Dollar dotierten Hartplatzturnier in Osaka wurde Kerber zum zweiten Mal von Interimscoach Dirk Dier betreut. Für die Norddeutsche ist es die erste Halbfinal-Teilnahme seit dem Rasenturnier in Eastbourne im Juni, wo die derzeitige Nummer 15 der Welt sogar im Endspiel stand.

Rugby Rugby-Riesen im aufgeräumten Inselstaat

WM in Japan

Rugby-Riesen im aufgeräumten Inselstaat

Die WM in Japan ist die erste in Asien, das gibt dem Turnier nicht nur wirtschaftlichen Reiz. Der Gastgeber ist bewährter Außenseiter - vor vier Jahren gelang ein denkwürdiger Erfolg, der aber auch Probleme mit sich brachte.   Von Thomas Hahn