Ein Dauerthema könnte in dieser Zweitliga-Saison die Sicherheit werden. Nach dem Abstieg des FC St. Pauli sowie den Aufstiegen von Hansa Rostock und Dynamo Dresden stehen dem Ligabetrieb einige hochbrisante Duelle bevor. Probleme gab es in der Vergangenheit genug: Randale zwischen Hamburger und Rostocker Fans oder rechtsradikale Übergriffe einiger ostdeutscher Ultras - gerade bei Hansa und Dynamo Dresden scheint man die Gewalt nicht kleinzukriegen. Hinzu kommt mit Eintracht Frankfurt ein Verein, der eine große Ultra-Szene beherbergt und wegen Ausschreitungen der eigenen Fans zuletzt nur knapp einer Platzsperre entging. "Wer das erhöhte Sicherheitsrisiko nicht sieht, macht die Augen zu", sagte deshalb Holger Hieronymus, stellvertretender Geschäftsführer der DFL, bei der Vorstellung des Spielplans. Hessens Innenminister Boris Rhein hatte sogar ein Alkoholverbot in den Stadien gefordert - entschieden ist jedoch noch nichts.

Bild: dpa 15. Juli 2011, 10:472011-07-15 10:47:59 © sueddeutsche.de/jbe/hum