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2. Bundesliga:St. Pauli lässt Punkte liegen - Niederlagen für Paderborn und Duisburg

GER 2 FBL 1 FC St Pauli vs 1 FC Union Berlin 01 04 2016 Millerntor Stadion Hamburg GER 2 FBL

Waldemar Sobota (l.) versucht sich gegen Damir Kreilach durchzusetzen.

(Foto: imago/nph)

Der FC St. Pauli hat seine wohl letzte Chance auf den Aufstieg verspielt, der SC Paderborn und der MSV Duisburg kassierten schmerzhafte Rückschläge im Abstiegskampf.

St. Pauli gegen Union Berlin (0:0)

Für den FC St. Pauli rückt ein Aufstieg in die Fußball-Bundesliga in immer weitere Ferne. Die Hamburger kamen im heimischen Millerntor-Stadion nicht über ein 0:0 gegen den 1. FC Union Berlin hinaus. Zwar verkürzte das Team von Trainer Ewald Lienen den Rückstand auf den Zweitliga-Dritten 1. FC Nürnberg auf sieben Punkte, doch die Franken können am Sonntag den Vorsprung mit einem Sieg beim FSV Frankfurt auf zehn Zähler ausbauen.

Die Berliner waren im ersten Durchgang vor allem dank der Standards des früheren St.-Paulianers Dennis Daube das leicht überlegene Team. Ausgangspunkt der besten Union-Chance war dann auch ein Daube-Freistoß, den Damir Kreilach (39. Minute) per Kopf fast zur Führung veredelt hätte, doch St. Paulis Keeper Robin Himmelmann reagierte.

Die Hausherren hatten Schwierigkeiten im Spielaufbau, gerade im Mittelfeld fehlten kreative Ideen. Emotionaler Höhepunkt aus Hamburger Sicht war die Einwechslung des Japaners Ryo Miyaichi (77.), der erstmals seit seinem Wechsel vom FC Arsenal nach überstandenem Kreuzbandriss in einem Pflichtspiel im St.-Pauli-Trikot auflief.

Braunschweig gegen Paderborn (2:1)

Die Abstiegsgefahr wird für den SC Paderborn immer größer. Die frühe Paderborner Führung in Braunschweig durch Moritz Stoppelkamp (3. Minute) schockte die Eintracht nur kurzzeitig. Der agile Gerrit Holtmann (29.) und Jan Hochscheidt (32.) drehten mit einem Doppelschlag noch vor der Pause das Spiel. Braunschweig war bissiger und feierte nach sechs sieglosen Partien einen verdienten Erfolg.

Duisburg gegen Heidenheim (0:2)

Der MSV Duisburg kann nach einem weiteren Rückschlag gegen Heidenheim am Wochenende bis auf neun Punkte hinter Relegationsplatz 16 zurückfallen, sollte die Konkurrenz gewinnen. Sebastian Griesbeck (24. Minute) mit einem Distanzschuss leitete die 15. Niederlage des Aufsteigers ein. Kurz nach der Pause sorgte Bard Finne (47.) vor 14 039 Zuschauern mit dem zweiten Tor für die Entscheidung.