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1899 Hoffenheim:Sandro Wagner lehnt Riesenangebot aus China ab

Sandro Wagner

Sandro Wagner.

(Foto: dpa)

Ein chinesischer Klub war angeblich bereit, dem Stürmer ein Jahresgehalt von zehn Millionen Euro zu zahlen. Im DFB-Pokal-Halbfinale trifft der FC Bayern auf Lotte oder Dortmund.

Bundesliga, Transfer: Bundesliga-Stürmer Sandro Wagner von 1899 Hoffenheim hat ein millionenschweres Angebot aus China nach mehreren Tagen Bedenkzeit abgelehnt. "Bei so einem Angebot muss man sich natürlich Gedanken machen. Das hat mich schon ein paar Tage sehr intensiv beschäftigt. Da bin ich ehrlich. Da geht es um sehr, sehr viel Geld", sagte der 29-Jährige der Bild-Zeitung und bestätigte damit einen Sport Bild-Bericht vom Vortag. Den Artikeln zufolge wollte der Super-League-Klub Tianjin Quanjian den Hoffenheimern eine Ablösesumme von mehr als 25 Millionen Euro und dem Spieler ein Jahresgehalt von mehr als zehn Millionen Euro bieten. "Alles in allem bin ich hier in der Liga noch nicht fertig", sagte Wagner: "Ich habe bis zum Sommer persönliche und berufliche Ziele, die ich erreichen möchte und durch einen Wechsel jetzt im Winter gefährdet hätte." Der Stürmer hofft auf eine Berufung in die Nationalmannschaft und möchte mit den Hoffenheimern in dieser Saison einen internationalen Wettbewerb erreichen.

DFB-Pokal, Auslosung: Der FC Bayern München trifft im Halbfinale des DFB-Pokals auf den Gewinner des am Dienstagabend abgesagten Viertelfinals zwischen den Sportfreunden Lotte und Borussia Dortmund. Im zweiten Semifinale empfängt Borussia Mönchengladbach den Erstliga-Konkurrenten Eintracht Frankfurt. Das ergab die Auslosung am Mittwoch nach dem 3:0-Sieg der Bayern gegen den FC Schalke 04. Die Gladbacher hatten sich zuvor mit 2:1 beim Hamburger SV durchgesetzt. Die Halbfinals werden am 25. und 26. April gespielt, das Finale steigt am 27. Mai im Berliner Olympiastadion. Die Partie Lotte gegen den BVB soll am 14. März nachgeholt werden.

FC Liverpool, Finanzen: Trotz eines Rekordumsatzes hat der FC Liverpool das vergangene Geschäftsjahr 2015/2016 mit einem Millionenverlust abgeschlossen. Wie der Klub von Teammanager Jürgen Klopp aus der englischen Premier League am Mittwoch bekannt gab, stand unter dem Strich ein Minus von 19,8 Millionen Pfund, umgerechnet 23,2 Millionen Euro. Seinen Umsatz hatte der FC Liverpool von 279,9 Millionen Pfund (327,5 Millionen Euro) auf 301 Millionen Pfund (352,6) gesteigert. In der Tabelle liegen die Reds derzeit auf dem fünften Rang. Hauptgrund für den Verlust waren die Investitionen in die Mannschaft, darunter die Ablösesumme von 29 Millionen Pfund (34 Millionen Euro) für die Verpflichtung von Roberto Firmino von 1899 Hoffenheim.

Hinzu kamen die Abfindung für den im Oktober 2015 entlassenen Teammanager Brendan Rodgers sowie die Renovierung der Haupttribüne (Main Stand) im Stadion an der Anfield Road. Klub-Geschäftsführer Andy Hughes betonte, er rechne für das laufende Geschäftsjahr mit einem "deutlich verbesserten Ergebnis". Ein Plus erwarte er vor allem durch höhere Einnahmen nach der Eröffnung des Main Stand sowie durch den neuen Fernsehvertrag. Der FC Liverpool gehört seit 2010 der amerikanischen Fenway Sports Group (FSG), die auch Besitzer des traditionsreichen Baseball-Klubs Boston Red Sox ist.

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