Investoren-Chaos beim TSV 1860 MünchenZefix, die Spur führt nach Genf

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Das Wohngebäude in Genf, in dem die Firma ihre Adresse hat, die angeblich den TSV 1860 München kaufen wollte.
Das Wohngebäude in Genf, in dem die Firma ihre Adresse hat, die angeblich den TSV 1860 München kaufen wollte. Felix Haselsteiner/oh

Wird aus der 1860-Seifenoper nun ein Krimi? Der vermeintliche Käufer Matthias Thoma entpuppt sich als Mittelsmann, während in Wahrheit ein früherer Essenslieferant aus der Schweiz Ismaiks Anteile wollte – es tauchen immer schrägere Details des Deals auf.

Von Felix Haselsteiner, Markus Schäflein und Philipp Schneider

Der Weg zu der finanziell potenten Schweizer Familienholding, die angeblich bereit war, mehr als 50 Millionen Euro für den TSV 1860 München zu zahlen, führt in die Rue Le-Corbusier nach Genf. Am Dienstagabend ist hier nicht viel los – wobei: Viel los war hier vermutlich noch nie. Das Wohnviertel im Stadtteil La Florence, etwa zwei Kilometer vom historischen Stadtkern entfernt, besteht aus hohen Apartmentgebäuden aus Beton. In einem davon versteckt sich ein Hinweis darauf, warum Genf und Giesing auf einmal miteinander verbunden sind.

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Hasan Ismaik beim TSV 1860 München
:Das Fell des Löwen verteilt, ehe er erlegt wurde

Bei 1860 haben sie zu früh gejubelt: Hasan Ismaik verkauft seine Klubanteile doch nicht. Dem geplanten Käufer, einem 57-jährigen Wahl-Schweizer, fehle es an „Verlässlichkeit“ – und das alte Präsidium habe gelogen. Womöglich landet die Sache nun vor Gericht.

SZ PlusVon Philipp Schneider

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