MeinungTSV 1860 MünchenEine ernst zu nehmende Opposition gibt es beim TSV 1860 nicht mehr

Kommentar von Markus Schäflein

Lesezeit: 2 Min.

Ein 1860-Fan bei der Mitgliederversammlung am Sonntag.
Ein 1860-Fan bei der Mitgliederversammlung am Sonntag.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der Kurs der aktuellen Vereinsführung wird von einer überwältigenden Mehrheit der Mitglieder unterstützt – nun muss er bloß noch funktionieren.

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Mehr als 1100 Menschen waren am Sonntag zur Mitgliederversammlung des TSV 1860 München erschienen. Die Gründung einer neuen Spielbetriebsgesellschaft, die nach dem Entzug der Drittliga-Lizenz die bestehende KGaA ablösen und den Neustart in der Regionalliga organisieren soll, erhielt lediglich sechs Gegenstimmen. Jürgen Pusch von der investorenfreundlichen Fanvereinigung „Weiss und Blau für den TSV“ (etwa 400 Follower bei Instagram) erhielt nur 52 Stimmen für seine Kritik am aktuellen Konfrontationskurs des Vereins gegenüber Investor Hasan Ismaik („Ganz Fußballdeutschland schüttelt den Kopf: kein Plan, keine Strategie, Hauptsache, den Kooperationsvertrag kündigen“). Und der 84-jährige frühere Boulevardjournalist Michael Graeter, einst Vorbild für „Baby Schimmerlos“ in der Serie „Kir Royal“, kam gerade einmal auf 37 Stimmen.

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SZ PlusVon Markus Schäflein

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