27. Juli 2010:

Robert Niemann (im Bild), 43, wird 1860-Geschäftsführer. Er kommt von der Deutschen Fußball-Liga. Was noch keiner ahnt: Niemann bleibt nicht lange. FCB-Finanzvorstand Karl Hopfner begrüßt den neuen Dialog mit 1860, mahnt aber: "Alles muss vom Tisch." Nun ja, das dauert noch ein wenig.

29. Juli 2010:

Niemann verkündet, dass er 1860 "in fünf Jahren plus gerne europäisch" sehe. Noch mehr erschüttert der Tod des früheren Präsidenten Karl-Heinz Wildmosers den Klub.

9. August 2010:

Es werden weiter Spieler gesammelt. Zum Saisonstart zählt der Kader von Sportchef Miroslav Stevic mehr als 30 Profis. Wow!

10. August 2010:

1860 verzichtet auf eine Berufung im Catering-Prozess.

1. September 2010:

1860 verkauft keine Spieler bis zum Ende der Transferperiode. Stevic holt dafür einen unbekannten Profi aus Peru, der bei Bremen geparkt war. Niemann erklärt derweil: "Die Lage ist sehr akut, wir brauchen frisches Kapital, es geht ums Jetzt."

16. September 2010:

1860 überweist dem FCB eine Million Euro zum Schuldenabbau. Strafe muss sein.

Bild: imago sportfotodienst 2. April 2011, 10:142011-04-02 10:14:08 © sueddeutsche.de/ebc