Im April 2006 geben Vertreter von 1860 (im Bild v.l.: der damalige Manager Stefan Reuter und der damalige Geschäftsführer Stefan Ziffzer) und des FC Bayern (Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsmitglied Karl Hopfner und Präsident Uli Hoeneß) bekannt: Die Löwen verkaufen ihre Anteile am Stadion an die Bayern. Zuvor waren die FC Bayern München AG und die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zu je 50 Prozent an der Stadiongesellschaft beteiligt. 11,3 Millionen Euro bekommen die finanziell schwer angeschlagenen 60er, künftig müssen sie als Mieter des FC Bayern in der Arena spielen. Zwar vereinbaren beide Parteien ein Rückkaufsrecht - das lassen sich die Löwen aber später abkaufen. Wie genau alles vor sich ging und, vor allem: ob die Löwen gescheit verhandelt haben, wird die Öffentlichkeit noch ein Jahrzehnt später beschäftigen.

Bild: Imago/MIS 23. Juni 2017, 16:252017-06-23 16:25:36 © SZ.de/ska/olkl