2. Fußball-Bundesliga St. Pauli bremst Braunschweig und schöpft Mut

Benjamin Kessel (rechts) steckt mit Braunschweig fest - nach der Niederlage gegen St. Pauli rücken die Aufstiegsplätze in weite Ferne.

(Foto: Bongarts/Getty Images)
  • Der 1. FC St. Pauli gewinnt bei Eintracht Braunschweig 2:0 und schöpft neue Hoffnung im Abstiegskampf.
  • Die SpVgg Greuther Fürth muss sich mit einem 1:1 beim VfR Aalen begnügen.
  • Hier geht es zu den Ergebnissen und der Tabelle der 2. Bundesliga.

St. Pauli verlässt den letzten Tabellenplatz

Der FC St. Pauli schöpft im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga wieder Mut. Die Hamburger siegten bei Eintracht Braunschweig mit 2:0 (1:0) und verließen den letzten Tabellenplatz. Die Innenverteidiger Sören Gonther (25. Minute) und Lasse Sobiech (65.) bescherten den Hanseaten mit ihren Kopfballtoren den wichtigen Erfolg. Braunschweig dagegen wartet weiter auf den ersten Sieg seit Ende Dezember und verliert den Anschluss an die Aufstiegsplätze.

Die Führung der Gäste vor 23 100 Zuschauern fiel überraschend, denn es war die erste Chance der Partie. Bis dahin war beiden Teams die Verunsicherung anzumerken. Vor allem von Braunschweig kam trotz mehr Spielanteilen zu wenig, auch in der zweiten Hälfte. Braunschweig war bemüht, aber St. Pauli hatte die Chancen. Lennart Thys (55.) Lupfer konnte Marcel Correia noch vor der Linie klären, aber zehn Minuten später lag der Ball doch wieder im Eintracht-Tor: Sobiech nach einem Freistoß mit dem Kopf zu Stelle.

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Hesl patzt - Fürth spielt nur Unentschieden

Die SpVgg Greuther Fürth wartet weiter auf ihren ersten Sieg, seit Mike Büskens wieder Trainer ist. Eine Woche nach dem 1:2 beim 1. FC Kaiserslautern mussten sich die Franken beim abstiegsbedrohten VfR Aalen mit einem mageren 1:1 (1:0) begnügen.

Vor 6012 Zuschauern in der Scholz-Arena brachte Niko Gießelmann (17. Minute) die Fürther mit einem Freistoß in Führung. Collin Quaner (68.) gelang nach einem schweren Patzer vom Greuther Torwart Wolfgang Hesl der Ausgleich. Selbst die kurze Überzahl nach Gelb-Rot (87.) wegen wiederholten Foulspiels für Stephan Schröck brachte Aalen am Ende nichts mehr. Nach dem Abrutschen auf den letzten Platz bleibt die Lage für Coach Stefan Ruthenbeck beim VfR ungemütlich, die Büskens-Truppe steckt mit 28 Zählern im Niemandsland der Tabelle fest.

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Die Schwaben boten anfangs eine sehr schwache Leistung. Trotz der prekären Tabellensituation fehlte die Leidenschaft. Folgerichtig kassierte der VfR das 0:1. Nach dem Wechsel drängten die Aalener: Hesl konnte einen Fernschuss von Arne Feick nicht festhalten, Quaner nutzte den Fehler zu seinem zweiten Saisontor. Der VfR wartet damit schon seit acht Zweitligaspielen auf einen Dreier.