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Zeit zum Innehalten

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

Zeit zum Innehalten

Gerade zwischen den Jahren bieten sich gemütliche Spaziergänge auch vor der eigenen Haustür an. Wer sich vornimmt, mindestens eine neue Sache zu beobachten, kann das vermeintlich Altbekannte nochmal mit anderen Augen sehen-erst recht in so schönem Winterambiente. Foto: Karl-Heinz Paulus

was fällt Ihnen zum Thema Weihnachten ein? Baum, Kerzen, Lichter, Kirche, Krippe, Geschenke ...? Erste gedankliche Verbindungen dürften die meisten von uns herunterschnurren können wie das Alphabet. Doch was bedeuten Ihnen persönlich diese Begriffe, die Sie so schnell parat hatten? Die Antworten würden wahrscheinlich unterschiedlich ausfallen, auf jeden Fall würden sie etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Erst recht in Zeiten, in denen die Weltlage immer komplexer und ernster wird.

Weihnachten und Silvester sind für Sie hoffentlich immer Termine zum Jahresende gewesen, die Sie als schöne Traditionen empfunden haben, auf die Sie sich freuen konnten: der Zug mit dem die Oma (mehr oder weniger) pünktlich zum Fest eintrifft, der Kartoffelsalat mit Würstchen an Heiligabend, der Besuch der Christmette. Vielleicht geht es Ihnen auch so, dass sich dieses „typische Weihnachtsgefühl“ vor allem im Laufe der letzten Jahre verändert hat. In Zeiten, die alles andere als einfach sind, stellt sich neben der Freude vielleicht immer mehr auch Dankbarkeit über das ein, was man hat. Auch über die Fähigkeiten, über die man verfügt, zum Beispiel, um anderen mitzuteilen, was sie einem bedeuten. Plätzchenbacken kann so zur durch und durch freudvollen Tätigkeit werden, die Bescherung gibt es nicht um ihrer selbst willen, sondern ganz bewusst, mit Herz und Verstand. Nicht nur an Weihnachten ist diese Bewusstwerdung für die eigene Resilienz zu empfehlen. Je mehr wir uns darin üben, desto genauer können wir das Hier und Heute erkennen, ohne Schönfärberei und vielleicht mit dem Willen, Dinge um uns herum ein bisschen besser zu machen.

Die hilfsbereite Nachbarin, die immer fragt, ob man auch etwas für den Wertstoffhof hat, wenn sie hinfährt. Der nette Kollege im Erdgeschossbüro, der schon immer grüßt, obwohl man ihn nicht namentlich kennt. Der Handwerker, der trotz Hektik und übervollen Auftragsbüchern Freundlichkeit und Ruhe bewahrt, die zuvorkommende Arzthelferin, die unaufgeregt in ihrem Plan nachsieht, ob sich nicht doch noch ein Termin auftut: Alle, und insbesondere Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben schöne, entspannte und entspannende Festtage verdient.

Wir wünschen Ihnen eine anregende, unterhaltsame Lektüre, frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr!

Ihre Redaktion der „Weihnachtszeit“

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