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Schaut gut aus, fährt perfekt

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker können sich in Caravan- und Reisemobiltechnik spezialisieren

Schaut gut aus, fährt perfekt

Die Ausbildung zum/zur Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in umfasst nun auch Caravan- und Reisemobiltechnik. Foto: Adobe Stock

Autos und Reisen sind eine Passion? Dann ist vielleicht der Beruf „Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in“ mit der Ausbildungsfachrichtung „Caravan- und Reisemobiltechnik“ ein absolutes „Match“. Dieses neue Berufsfeld gibt es bereits seit gut einem Jahr. Der Grund: Inzwischen sind rund 1,4 Millionen Reisemobile und Caravans auf deutschen Straßen unterwegs, rund ein Drittel mehr als noch vor fünf Jahren – Tendenz steigend. Durch den schnellen Anstieg von neu zugelassenen Freizeitfahrzeugen ist auch der Bedarf an Fachkräften in der Caravaningbranche enorm gestiegen. Künftige Reisemobilspezialisten sind nicht nur in den Werken der Hersteller, sondern auch in den Werkstätten und Handelsbetrieben gefragt. 

Allgemein ist der Bereich Karosserie- und Fahrzeugbau ein spannendes Berufsfeld: Es geht um Hightech und jede Menge Fachwissen. Unter anderem stehen in der Ausbildung Hydraulik, Pneumatik und Elektronik auf dem Stundenplan. Wer sich den Beruf also als reinen Werkstattjob vorstellt, irrt: Auch der souveräne Umgang mit dem Computer gehört zum Handwerk – Allroundtalente sind also gefragt. Dazu kommt der Umgang mit unterschiedlichsten Materialien und Werkzeugen. Ein Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker und seine Kollegin lernen in der Ausbildung dazu alle Tricks und Kniff e, vom präzisen Vermessen bis zum Schneiden und Schweißen sowie das Konstruieren von Werkteilen und deren Montage am Fahrzeug. Auch allgemeine Wartungsarbeiten sowie die Begutachtung und Reparatur im Schadensfall an verschiedenen Oberflächen wie Blech, Stahl oder Carbon gehören zu den Ausbildungsinhalten. Durch die Digitalisierung kommen immer neue, spannende Themenfelder wie 3-D-Druck und -Laserscanning, Augmented Reality Operation (zum Beispiel Wartungen und Neubauten mithilfe von Datenbrillen oder Tablets), Robotik, Sensorik und Fahrassistenzsysteme dazu. 

Wie bei allen handwerklichen Ausbildungen findet das praktische Training „on the Job“ im gewählten Betrieb sowie in der Berufsschule statt. In den ersten beiden Lehrjahren werden alle Azubis gemeinsam unterrichtet, erst dann erfolgt die Spezialisierung auf die Fachrichtungen Karosserie- und Fahrzeugbautechnik, Karosserieinstandhaltungstechnik und Caravan- und Reisemobiltechnik. Caravans und Reisemobile unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von anderen Kraftfahrzeugen: Beim Bau kommen neue und mehr Materialmixe zum Einsatz, für die es zunehmend neue Fügeverfahren und Technologien gibt. Weitere Inhalte der neuen Fachrichtung sind unter anderem die Schadensbegutachtung und Reparatur sowie das Ausrüsten und Warten von Ver- und Entsorgungseinrichtungen in Freizeitfahrzeugen. Barbara Brubacher

Neue Azubis starten durch!

Konstruktionsmechaniker sind begehrte Fachkräfte

E in neuer Lebensabschnitt beginnt: Huber Technik begrüßt drei motivierte Auszubildende, die am 2. September ihre berufliche Laubahn im Unternehmen gestartet haben. Mit viel Neugier und Begeisterung treten Sofia Kregiel, Fabian Schade und Deniz Gülcü in ihre Ausbildungsberufe ein und legen damit den Grundstein für ihre Zukunft. Die Talente bringen frischen Wind in die Werkshallen und in das Büro und sind ein wichtiger Teil der nächsten Generation von Fachkräften bei Huber Technik. Die zwei angehenden Konstruktionsmechaniker werden während ihrer Ausbildung unter der fachlichen Leitung von Michael Langer die Grundlagen der Konstruktion, Planung und Fertigung kennenlernen. Dabei werden sie mit hochpräzisen Bauteilen und Konstruktionen arbeiten und so ihre praktischen Fähigkeiten stetig erweitern. Zeitgleich wird unsere angehende Kauffrau für Büromanagement umfassend in die organisatorischen Abläufe und kaufmännischen Tätigkeiten eingearbeitet, die für den Erfolg des Unternehmens von Bedeutung sind.

Der Tag begann für die drei Azubis mit einer gemeinsamen Vorstellungsrunde sowie einer Firmenpräsentation und einem Firmenrundgang. Nach der Mittagspause stand bereits der erste praktische Teil der Ausbildung auf dem Programm, bei dem die Azubis bereits erste Übungen in den jeweiligen Abteilungen absolvierten. Den Abschluss bildete eine Feedbackrunde, bei der der Tag reflektiert und Eindrücke ausgetauscht wurden.

Die kommenden Jahre werden für Sofi a, Fabian und Deniz nicht nur eine spannende Lernphase sein, sondern auch der Beginn einer vielversprechenden Karriere. Bei Huber Technik wird großer Wert daraufgelegt, Talente zu fördern und sie bestmöglich auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Mit ihrem Engagement und ihrer Unterstützung werden die neuen Azubis einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des Unternehmens leisten.

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