Ostern geht es endlich wieder ins Freie! Und draußen schmeckt doch alles noch mal so gut. Wie wäre es mal wieder mit einem Frischluft-Mahl, zum Beispiel auf dem Picknickplatz Buchenau im Westen der Stadt am Landsberieder Steig? Mitzubringen sind eine Decke, gute Laune und ein schön gefüllter Picknickkorb - etwa mit allerlei Köstlichkeiten aus der örtlichen Gastronomie, wo man gegebenenfalls auch reservieren kann. Nicht weit entfernt vom Picknickplatz gibt es die Möglichkeit, sich gemeinsam mit viel Spaß zu bewegen: Der Minigolfplatz nahe der Amper an der Schöngeisinger Straße/Ecke Buchenauer Straße ist nicht weit weg. Geboten werden 18 verschiedene Bahnen, für Turniere genormt und für Kinder ab sechs Jahren geeignet, ebenso für Vereins- oder Betriebsausflüge und Familienfeiern. Der Minigolfplatz ist von 10 bis 19 Uhr letzter Einlass geöffnet.
Für eine Wanderung empfiehlt sich der Rothschwaiger Forst im Westen. Starten kann man beim Kloster Fürstenfeld, die Route verläuft kurz entlang der Amper, dann durch eine Parkanlage bis zum Stadtrand, wo eine Brücke über die Bundestraße führt - und schon befindet man sich im Forst. Die Strecke führt in westliche und südliche Richtung zu einer weiteren Brücke über die B471, der Rückweg entlang des Flusses bringt einen wieder zum Kloster, wo man im Klosterstüberl oder im Biergarten Fürstenfelder einkehren kann. Eine weitere leichte Wanderung oder kleine Radtour führt vom Kloster aus entlang der Amper bis Schöngeising.
Die Strecke ist circa zwölf Kilometer lang, verläuft zu einem Großteil eben und folgt dem Fluss. Pause machen kann man in Schöngeising etwa beim Unteren Wirt, der über allerhand verfügt, was man für einen netten Ausflug braucht: einen Kiosk mit Brotzeit, dazu Liegewiese direkt an der Amper fürs Baden bei wärmeren Temperaturen, eine E-Bike-Ladestation sowie einen Kinderspielplatz. Die Wirtschaft hat bei schönem Wetter an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Am Karfreitag präsentieren der Bach Chor und das Bach Orchester Fürstenfeldbruck Antonín Dvořáks „Stabat Mater“, sein bedeutendstes geistliches Werk, um 19 Uhr im Stadtsaal des Veranstaltungsforums in Fürstenfeld. Unter der Leitung von Gerd Guglhör treten Claire E. Craig (Sopran), Julia Schneider (Alt), Thomas Kiechle (Tenor) und Alexander Kiechle (Bass) auf.
Die Neue Bühne Bruck zeigt am Ostersonntag die Premiere des Trauerspiels „Düval und Charmille“ von Christiane Karoline Schlegel, unter der Regie von Leandra Frey mit Raphaela Baumgartner, Hanna Erz, Tim Golling, Katharina Holzhey und Titus Weber. Dabei geht es um die Grenze zwischen Liebe und Übergriffigkeit, die Rollen von Männern und Frauen. Aufgeführt wird das Stück vom „Theater 4“, der Nachwuchsgruppe für junge Erwachsene und beginnt um 20 Uhr im Veranstaltungsforum.
Das Museum Fürstenfeldbruck im ehemaligen Klosterareal zeigt aktuell eine Sonderschau zum Thema Migration, die den Bogen von den Römern bis in die Gegenwart spannt. Im Mittelpunkt stehen Interviews mit Zeitzeugen, dabei kommen ehemalige sogenannte Gastarbeiter zu Wort, ebenso Jugendliche mit migrantischen Wurzeln, die ihre Lieblingsplätze im Westen der Stadt zeigen. Sehenswert sind auch die Dauerausstellungen, etwa zur Klostergeschichte oder zur Archäologie. An Sonn- und Feiertagen ist das Museum von 11 bis 17 Uhr geöffnet.