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Julia Rainert: Gegen den Fachkräftemangel

Gemeinsam Stark: Wirtschaftsförderin setzt sich für eine Berufsschule ein

Julia Rainert: Gegen den Fachkräftemangel

Wirtschaftsförderin Julia Rainert hat viele Ideen für ihre Heimatstadt Grafing. Foto: Stadt Grafing/Sabine Berndorfner

Julia Rainert ist seit über einem Jahr Wirtschaftsförderin ihrer Heimatstadt Grafing im Landkreis Ebersberg. Für die 37-Jährige hat das „Wir“ in Wirtschaftsförderung eine tiefere Bedeutung. „Das Wortspiel steht dafür, dass man andere Menschen braucht, wenn man etwas erreichen möchte“, sagt sie. Wirtschaftsförderung könne nur in der Zusammenarbeit mit Unternehmen sowie deren Interessensverbänden, Vereinen, Verwaltungsstellen und Öffentlichkeit funktionieren.

„Der Landkreis Ebersberg hat eine gute Anbindung, war schon drei Mal Sieger im Landkreis-Ranking der erfolgreichsten Regionen Deutschlands und zählt zu den wirtschaftsstärksten Standorten“, freut sich Rainert. Zu ihren Aufgaben gehört das digitale Stadtportal „Hey Grafing“ mit seiner vielfältigen Informations- und Angebotspalette weitervoranzubringen sowie das Grafinger Gründerzentrum „ZamStarten“ zu unterstützen. Außerdem bietet sie beim Leerstandsmanagement an, Leerstände auf die Homepage zu stellen und sie vermittelt Kontakte zwischen Anbietenden und Suchenden. Weiterer Punkt auf ihrer Agenda ist die Weiterentwicklung des Gewerbegebietes Schammach. „Hier kommt es auf eine gute Anbindung an den ÖPNV an, außerdem geht es um die Erschließung neuer Flächen und die damit verbundenen rechtlichen Bestimmungen“, erklärt die Wirtschaftsförderin. Den Fachkräftemangel möchte sie mit der lange geplanten Berufsschule begegnen. Außerdem soll eine Ausbildungsmesse etabliert werden. „Wir haben sowohl zahlreiche Schulen als auch viele Unternehmen vor Ort, ideale Voraussetzungen also für die berufliche Orientierung vor der Haustür“. Ina Berwanger

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