Bauen mit viel Glas liegt voll im Trend. Kein anderes Baumaterial vermittelt eine solche optische Leichtigkeit wie das überwiegend aus Sand bestehende Naturmaterial. Selbst große Häuser wie etwa Doppel- oder Mehrfamilienhäuser wirken durch großflächige, gläserne Fassaden und gezielt eingesetzte Glasflächen im Inneren schwerelos und filigran. Dass dieses Material so beliebt ist, liegt nicht zuletzt daran, dass Glas und/oder Verglasungen in den vergangenen Jahrzehnten eine rasante Entwicklung durchlaufen haben: von der schönen, aber Heizenergie verschlingenden winterlichen Eisblumenlandschaft bis hin zu modernen Mehrfachverglasungen, die nahezu so energieeffizient wie massiv gemauerte Wände sind. Erst dadurch wird Bauen mit Glas sinnvoll und attraktiv.
Stromersparnis
Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt von großen Glasflächen ist die Nutzung der kostenlosen solaren Wärmegewinne in der kalten Jahreszeit. Dazu kommt die Stromersparnis, da gesundes Tageslicht in allen hinter dem Glas liegenden Bereichen vom frühen Morgen bis zum späteren Nachmittag oder Abend genutzt werden kann. Damit es allerdings im Sommer nicht zu warm wird, muss beim Bauen mit Glas auch an einen geeigneten Sonnenschutz gedacht werden.
Glas ist vielseitig im Hausbau einsetzbar. Als gestaltendes Element findet es in der Gebäudehülle bei großen Fensterflächen in der Fassade und im Dach, bei Türen und bei Wintergärten Verwendung. Aber auch im Inneren des Gebäudes kann das Naturmaterial seine ganze Schönheit und Individualität ausspielen: Hier erhellen Türen aus Glas, gläserne Trennwände, Treppen mit Glasstufen und attraktive Brüstungen aus Glas den Raum und lassen auch den dunkelsten Winkel im heimischen Wohnzimmer oder im Bürokomplex hell und freundlich erscheinen.
Soll ein Bereich vor neugierigen Blicken geschützt bleiben, helfen dabei zum Beispiel Sonnenschutzgläser oder schaltbare Verglasungen. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und für jeden Geldbeutel.