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Parkett gut pflegen und richtig renovieren

Einen Holzfußboden hat man fürs Leben - so bleibt er lange wie neu

Parkett gut pflegen und richtig renovieren

Parkett ist der Dauerläufer unter den Bodenbelägen. Wie man den Holzfußboden gut pflegt und bei Bedarf richtig renoviert, erklärt der Verband der Deutschen Parkettindustrie (vdp). Dabei helfen ein paar einfache Regeln: Der Boden sollte regelmäßig, zumindest einmal pro Woche gesaugt und gewischt werden. Störende Kratzspuren auf Holzböden lassen sich mit passenden, weichen Filzgleitern unter Stuhl- und Tischbeinen leicht vermeiden. Beim Möbelrücken bietet es sich an, dicke Socken über die Möbelfüße zu ziehen, damit das Parkett unversehrt bleibt.

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Wie intensiv gepflegt werden sollte, hängt natürlich auch davon ab, wie stark das Parkett beansprucht wird. Der Holzfußboden im Flur braucht häufigere Pflege als das Parkett im Schlafzimmer. Auch die Parkettbearbeitung spielt für die Pflegeintensität eine Rolle: Gebürstete oder strukturierte Oberflächen erfordern einen höheren Pflegeaufwand und sind schmutzempfindlicher. Bei strukturierten Oberflächen sollte die Reinigung in Strukturrichtung erfolgen. Sollte der Parkettboden trotz aller Sorgfalt im Lauf der Jahre stärkere Beschädigungen erleiden, bietet sich häufig zunächst eine Reparatur einzelner schadhafter Stellen an. Eine Reparatur tiefer Kratzer oder Dellen ist nicht nur aus optischen Gründen empfehlenswert, sondern sie schützt auch das Material. Entscheidet man sich indes für eine Renovierung, dann sollte bei lackiertem Parkett die gesamte Oberfläche abgeschliffen werden. Anschließend wird eine neue Versiegelung aufgetragen. Bei geöltem Parkett kann es hingegen ausreichen, nur Teile des Bodens abzuschleifen und nachzuölen. Beides ist handwerklich anspruchsvoll und damit in der Regel ein Job für den qualifizierten Fachbetrieb. „Ein maschineller Schliff mit anschließender Versiegelung, durchgeführt von einer Fachfirma, lässt den Boden wieder wie neu erstrahlen“, so der vdp. Wie oft ein Abschliff möglich ist, richtet sich nach der Stärke der Laufschicht aus Holz. Bei Mehrschichtparkett reicht diese Schicht von 2,5 bis sechs Millimetern. Massivparkett besteht dagegen aus bis zu 22 Millimeter dickem Holz. Wird ein Parkettboden renoviert, werden zwischen 0,1 und 0,5 Millimeter der Nutzschicht abgetragen. Selbst bei nur drei Millimetern Nutzschicht kann der Boden mehrmals aufgearbeitet werden. Es verbleibt weiterhin eine gut nutzbare Laufschicht für den natürlichen Wohlfühleffekt, erläutern die Parkettexperten.


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