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70 Kilometer durch die Hallertau

Die Deutsche Hopfenstraße lockt mit mittelalterlichen Orten, Kultur und Natur

70 Kilometer durch die Hallertau

Zieht Besucher von nah und fern an: Der von Friedensreich Hundertwasser geplante Kuchlbauer-Turm. Foto: Pixabay

Auch wenn die Hopfenstangen die Landschaft dominieren - die Hallertau hat mehr zu bieten als das „grüne Gold“. Entlang der knapp 70 Kilometer langen Deutschen Hopfenstraße zwischen Freising und Abensberg liegen eine Vielzahl hübscher Orte, die sich meist ihren alten Stadtkern mit Kirche und Rathaus erhalten haben. Wer die Hallertau kennen lernen möchte, beginnt am besten in der Domstadt Freising. Hier findet vom 7. Mai bis zum 3. November die Bayerische Landesausstellung 2024 „Tassilo, Korbinian und der Bär - Bayern im frühen Mittelalter“ statt. Weiter in Richtung Norden geht es über Zolling und Attenkirchen vorbei an Au in der Hallertau. Wanderer und Radler finden mit dem Bockerl-Radweg, dem Abenstal-Radweg eine Verbindung zum Altmühltal und nach Freising. Ein Schloss mit Brauerei und Biergarten laden ein. Unweit von Au entspringt das Flüsschen Abens.

Spargel aus Abensberg

Die Hopfenstraße führt entlang des Wassers weiter nach Mainburg. Der Erlebnispfad „Hopfen und Bier“ gibt interessante Einblicke. Auch ein Besuch des Stadtmuseums Mainburg lohnt sich. Über Elsendorf wird Siegenburg erreicht. Der Ort besitzt zusammen mit 13 anderen Gemeinden der Hallertau das bedeutende Siegelrecht. Die letzte Etappe der Hopfenstraße endet in Abensberg. Der Ort ist vor allem für seinen hervorragenden Spargel bekannt. Das Wahrzeichen der Stadt ist der 2010 eröffnete Kuchlbauer-Turm. Das buntverspielte Bauwerk wurde nach Plänen des Künstlers Friedensreich Hundertwasser realisiert. Eine Führung lohnt sich auf alle Fälle. Zusätzlich kann man das Kunsthaus Abensberg besuchen mit der Ausstellung über den Künstler Hundertwasser.

pat

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