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Planegg: Kleine Kabinettausstellung

Zu Ehren des Malers Otto Pippel

Planegg: Kleine Kabinettausstellung

Selbstportrait des Malers Otto Pippel. Foto: Archiv Planegg

Mit einer kleinen Kabinettausstellung erinnert die Archivgalerie in Planegg (089 / 89926-261), Pasinger Straße 22, 145 Jahre nach dessen Geburt an den Maler Otto Pippel. Der in Lódz geborene Künstler (1878 - 1960) lebte mit seiner Familie seit August 1909 in Planegg. Nach einem Studium in Straßburg, Karlsruhe und Dresden sowie Studienreisen, unter anderem in Paris und Italien, fand er in der Kunststadt München Anschluss und wurde im Würmtal heimisch. Er lebte und malte hier gut 50 Jahre lang im Stil des deutschen Spätimpressionismus. Seine Landschaften, Interieurs, Park- und Straßenszenen sind bis heute in der Kunstszene sehr beliebt.

OLAF SIMPL UND OTTO DIX

OLAF GULBRANSSON MUSEUM

Mit der Ausstellung der Sammlung Anna und Michael Haas (bis 7. Januar 2024) präsentiert die Olaf Gulbransson Gesellschaft eine „Cross-Collection“, die das Verständnis des Kunsthändlers, Künstlers und Sammlers Michael Haas und seiner Frau Anna zeigt. Ihre Sammlung wurde über Jahrzehnte zusammengetragen. Gezeigt werden Gemälde, Papierarbeiten, Skulpturen von gefeierten Künstlern wie Anselm Kiefer, Ferdinand Hodler, Miriam Cahn sowie Architekturmodelle des 18. Jahrhunderts.

Dauerausstellung Olaf Simpl

Am 26. Mai 2023 jährte sich der Geburtstag von Olaf Gulbransson zum 150. Mal. Aus diesem Anlass präsentierten die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen die Neueinrichtung der ständigen Sammlung“.

Sie besteht aus dem künstlerischen Nachlass des norwegischen Zeichners Olaf Gulbransson. Gut 30 Ölgemälde, über 400 Zeichnungen, Buchillustrationen für eigene und fremde Titel sowie Titelblattentwürfe für die Zeitschrift Simplicissimus gehören zum Bestand. Hinzu kommt eine Schenkung aus norwegischem Privatbesitz.

Otto Dix und seine Dada-Werke

Eine Matinée zum Thema „Otto Dix und seine Dada-Werke“ findet am 5. November, 11.30 Uhr statt. Die Kunsthistorikerin Birgit Schwarz spricht über ihr Buch „Maldadadix. Der Maler Otto Dix (18911969)“ über den malenden und bekennenden Dadaisten. Dix schuf zwischen 1919 bis 1922 in Dresden große Dada-Gemälde und legitimierte so das als „spiesbürgerlich“ diffamierte Ölgemälde als Dada-Medium neu.

Anmeldung erbeten unter Tel.: 08022/3338 oder per Mail an info.ogm@pinakothek.de.

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